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Lemmy, Achim und David

»Periskop«: die Spielekolumne aus dem Heft

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Was dem einen der Jack Daniels war, war dem anderen das Gurkenwasser. Ein weiterer Toter aus diesem Triumvirat des Hedonismus hat übrigens mal maßgeblich an einem Videospiel mitgewirkt. Dem Sterben kommt in Videospielen eine besonders große Bedeutung zu. Schließlich ist das Ab- oder Überleben des Avatars eine anschauliche und drastische Möglichkeit, den Spielerfolg zu messen.

 

 

Legenden sterben nicht – und wenn, dann alle auf einmal. David Bowie hinterlässt ein weitgehend unbeachtetes Computerspiel aus der Zeit der Jahrtausendwende. Für »Omikron: Nomad Soul« komponierte er nicht nur den Soundtrack, sondern absolvierte auch mehrere verstörende Auftritte. Lemmy Kilmister galt zeitlebens als passionierter Zocker, von Achim Mentzel ist leider nichts derartiges bekannt. Das Thema Tod schließen wir mit einem kleinen Exkurs zum bald erscheinenden »Upsilon Circuit« ab.

david

Und noch eine weitere Fernsehfresse auf dem Bildschirm: Jan Böhmermann vom Neo Magazin Royale ist der Protagonist eines eigenen Point-and-Click-Adventures namens »Jäger der verlorenen Glatze«. Die »Washington Post« adaptiert den Mobile-Hit »Flappy Bird« und politisiert ihn vor dem Hintergrund der US-Präsidentschaftswahlen zu »Floppy Candidate«. Ludum-Dare-Chef Mike Kasprzak spricht bei Superlevel darüber, warum man erwachsenen Spielern sehr wohl Pimmel vorsetzen kann. »Zeit online« beschäftigt sich mit der Geldverbrennmaschine »Star Citizen«. Kein Monat ohne Mario, der diesmal gehandicapped daherkommt.

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Laut »Vice« dürfte es bald endgültig mit gecrackten Spielen vorbei sein, dafür könnte Dating per Videospiel in Mode kommen. Rutherford Chang hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt und möchte der beste Tetris-Spieler der Welt werden. Platz zwei ist immerhin schon einmal erreicht. Die feministische Theorie von Simone de Beauvoir wird an dieser Stelle anhand eines 8-Bit-Videospiels erklärt.

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Der Schnelldurchlauf: Ein alter Wal auf der Suche nach dem Ozean, ein AT&T in »Fallout 4«, ein blinder Gamepad-Künstler, Charlie Brooker’s Dokumentation »How Videogames Changed The World« und last but not least, die Antwort auf die Frage: Warum das alles?

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