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Rasterfahndung in Dresden

Interpol kommt, spielt und siegt

Es gibt Bands, die kann man nur auf langen Autofahrten hören und es gibt Bands, die es schaffen, sofort der ganz persönlichen Lebensfahrt den Weg zu weisen. Interpol zählen definitiv zu Letzteren. Denn ihre Songs quellen über mit subversiven Messages, Alltagspoesie und diversen Höhepunkten für das private Liebesbeweis-Mixtape.

Es gibt Bands, die kann man nur auf langen Autofahrten hören und es gibt Bands, die es schaffen, sofort der ganz persönlichen Lebensfahrt den Weg zu weisen. Interpol zählen definitiv zu Letzteren. Denn ihre Songs quellen über mit subversiven Messages, Alltagspoesie und diversen Höhepunkten für das private Liebesbeweis-Mixtape.
Egal ob sie gerade über Serienkiller singen, hunderten von Zuhörern eine Couch anbieten wollen oder mehrdeutige Komplimente für diverse Lieblingsfrauen vertonen, die richtigen Worte finden sie sowieso. Dazu spielen sie so lässig monumentale Gitarrenwände, klingen nach Bergbesteigung und anschließendem Panoramablick. Die verwegene Nuschelstimme von Paul Banks ist auf der Höhe der Zeit, lenkt auf den Lost Highway, gewährt Stimmungseinblicke in geheime sakrale Bündnisse und klingt sowieso wie ein frischgekurter Ian Curtis. Interpol setzen dem New-Wave-meets-Punk-Hype die Krone auf und sind damit DER Querverweis auf die Joy Division der Neuzeit.

Jetzt haben sie mit ihrer im Juli anstehenden Platte „Our Love To Admire“ mal wieder alle Superlative gebrochen. In Dresden kann schon mal angetestet werden, wie der neue hot shit der New Yorker Retros klingt. Wer wissen will, warum seit Interpol jede neue Anmachband so klingen will wie sie, darf dieses Konzert nicht verpassen.

25.6., INTERPOL , Beginn: 20.30 Uhr, Alter Schlachthof, Dresden
Musik

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