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Von der Rolle

Was die Skateboarder ohne das Universitätsgelände machen

Das Ordnungsamt kann aufatmen: Die Skaterfrage in der Innenstadt scheint gelöst, denn das bei Skatern so beliebte Unigelände wurde abgerissen. Sollen sie ihren »Unfug« nun doch einfach auf der improvisierten Halfpipe-Anlage am Tröndlinring treiben … Die beiden Schüler Tillmann (12) und Phil (13) sind damit nicht zufrieden: »Die Anlage reicht nicht aus. Wir brauchen Treppen und Geländer, das alles haben wir hier nicht.«

Das Ordnungsamt kann aufatmen: Die Skaterfrage in der Innenstadt scheint gelöst, denn das bei Skatern so beliebte Unigelände wurde abgerissen. Sollen sie ihren »Unfug« nun doch einfach auf der improvisierten Halfpipe-Anlage am Tröndlinring treiben … Die beiden Schüler Tillmann (12) und Phil (13) sind damit nicht zufrieden: »Die Anlage reicht nicht aus. Wir brauchen Treppen und Geländer, das alles haben wir hier nicht.«
Die Rollsportler in Dessau haben es da besser. In Kooperation mit dem Verein Von der Rolle wurden sie in die Stadtplanung einbezogen. Seither entstanden eine neue Skaterhalle und Übungsflächen. Rampenbau-Workshops und Streetaktionen fördern den Kontakt zu Jugendlichen und verbessern die Beziehung zur Öffentlichkeit. Das Projekt wird jetzt mit einer Nominierung zur »Goldenen Göre«, einem Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes, belohnt.
Das Leipziger Stadtplanungsamt aber negiert weiterhin eine Integration der Skater in die Innen-stadtplanung. »Skater behindern die Fußgängerzone, wir können hier keine Angebote machen«, sagt Sachbearbeiterin Sabine Fuchshuber. Der Leipziger Skaterverein Urban Souls erhielt von der Stadt zumindest für eine Skaterhalle in Grünau Zuspruch. Ein Anfang für jeden, der den weiten Weg auf sich nimmt. Ansonsten ist in Leipzig wohl der am besten bedient, der sein Skateboard zu Hause lässt.

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