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Kommt ein Vogel geflogen

Das 50. Dokfestival hat seine Gewinner gekürt

Am 3. November wurden auf der Dokfilmwoche die Goldenen und Silbernen Tauben verliehen. Zehn weitere Preise nahmen die Animations- und Dokumentarfilmer aus aller Welt entgegen. Die großen Gewinnerfilme heißen »Don’t Get Me Wrong«, »Kinder. Wie die Zeit vergeht«, »Merely A Smell«, »Nach der Musik«, »Someone Like You«, »Life Line« und »Franz Kafka’s A Country Doctor«.

Am 3. November wurden auf der Dokfilmwoche die Goldenen und Silbernen Tauben verliehen. Zehn weitere Preise nahmen die Animations- und Dokumentarfilmer aus aller Welt entgegen. Die großen Gewinnerfilme heißen »Don’t Get Me Wrong«, »Kinder. Wie die Zeit vergeht«, »Merely A Smell«, »Nach der Musik«, »Someone Like You«, »Life Line« und »Franz Kafka’s A Country Doctor«.

Die Goldene Taube (10.000 €) für einen internationalen langen Dokumentarfilm ging an Adina Pintilie aus Rumänien für »Don’t get me wrong« über ein neuropsychiatrisches Zentrum in ihrem Heimatland. Die Silberne Taube (3.000 €) erhielt Thomas Heise für den einzigen deutschen Beitrag im Internationalen Wettbewerb: »Kinder. Wie die Zeit vergeht« über eine Familie in Halle-Neustadt.

Goldene Taube für »Don't Get Me Wrong«

Die Goldene Taube (5.000 €) für einen kurzen Dokumentarfilm nahm Maher Abi Samra aus dem Libanon entgegen für »Merely A Smell« über die Beseitigung und den Abtransport von Toten nach einem israelischen Bombenangriff in Beirut. Lobend erwähnt wurden die Kurzfilme »Doel is alive« von Tom Fassaert aus Belgien und »Dirty Pictures« von John Smith aus England und Palästina. Die Goldene Taube (5.000 €) für den besten internationalen Animationsfilm ging an Tomek Ducki aus Ungarn für »Life Line«, die Silberne Taube (2.000 €) an den Japaner Koji Yamamura für »Franz Kafka’s A Country Doctor«. Lobend erwähnt wurden »Bildfenster / Fensterbilder« von Bert Gottschalk und Rudi Zieglmeier aus Deutschland und »The Bridge« von Vincent Bierrewaerts aus Frankreich und Belgien.

Goldene Taube für »Life Line«

Über den Hauptpreis des Deutschen Wettbewerbs, den Zweitausendeins-Filmpreis (10.000 €), durfte sich Igor Heitzmann für »Nach der Musik« freuen. Darin porträtiert auf sehr persönliche Weise seinen Vater, den Star-Dirigenten Otmar Suitner. Die Talent-Taube der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig (10.000 € Anschubfinanzierung) für einen herausragenden dokumentarischen Nachwuchsfilm aus dem Programm »Generation DOK« ging an Nanna Frank Møller aus Dänemark für »Someone Like You« über die letzten Tage eines Wanderzirkus. Lobend erwähnt wurden »Coal Dust« der Russin Marija Miro und »One Day« der Dänin Ditte Haarløv Johnsen.

Deutscher Wettbewerbsgewinner »Nach der Musik«

Alle weiteren Preise auf einen Blick: MDR-Film-Preis: »The Mother« von Antoine Cattin und Pawel Kostomarow (Schweiz, Frankreich, Russland). DEFA-Förderpreis: »Heinz und Fred« von Mario Schneider (Deutschland). ver.di-Preis: »Rain in My Heart« von Paul Watson (Vereinigtes Königreich). Preis der Ökumenischen Jury: »Stone Silence« von Krzysztof Kopczynski (Polen). Preis der Fédération Internationale de la Presse Cinématographique (FIPRESCI): »Behave« von Maria Augusta Ramos (Brasilien). Preis der Jugendjury der Filmschule Leipzig e. V.: »Draußen bleiben« von Alexander Riedel (Deutschland). Discovery Channel Publikumspreis: »Sportsfreund Lötzsch« von Sandra Prechtel und Sascha Hilpert (Deutschland). mephisto 97,6-Publikumspreis: »Lavatory – Lovestory« von Konstantin Bronzit (Russland).

http://www.dok-leipzig.de
Dokumentarfilm

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