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Alter Ego Angst

Kevin Costner kehrt mit »Mr. Brooks« zurück auf die Leinwand – doch dem Film fehlt es an Charisma

Earl Brooks ist ein gefeierter Geschäftsmann, glücklich verheiratet, und überhaupt ist alles super. Wäre da nicht die quälende Sucht nach einem grausamen Verlangen: Mr. Brooks tötet Menschen. Bis in das kleinste Detail plant er seine Morde. Doch dann geht etwas schief. Er wird beobachtet und mit einer bizarren Forderung erpresst. Sein Doppelleben droht aufzufliegen.

Earl Brooks ist ein gefeierter Geschäftsmann, glücklich verheiratet, und überhaupt ist alles super. Wäre da nicht die quälende Sucht nach einem grausamen Verlangen: Mr. Brooks tötet Menschen. Bis in das kleinste Detail plant er seine Morde. Doch dann geht etwas schief. Er wird beobachtet und mit einer bizarren Forderung erpresst. Sein Doppelleben droht aufzufliegen.

Die Geschichte von Bruce A. Evans neuem Film »Mr. Brooks – Der Mörder in dir« hat einen besonderen Kniff. Der von der Lust am Töten getriebene und leidende Brooks (wieder aufgetaucht: Kevin Costner) hat ein Alter Ego namens Marshall (endlich wieder in einer ihn fordernden Rolle: Wilhelm Hurt). Anfangs erscheint es gewöhnungsbedürftig, auf diese Weise zwei Seiten einer Persönlichkeit zu zeigen. Doch die Rechnung geht auf. Nur leider gerät das interessante Thema vom Alter Ego über ein Geflecht zahlreicher und teilweise unnötiger Nebenstränge mit Verlauf der Handlung aus dem Blick.

So bleibt »Mr. Brooks« solides Genre-Handwerk. Dem Hochglanz-Popcorn-Filmchen fehlt aber eine extra Portion Charisma und ein ordentlicher Schuss stringenter Raffinesse. Für die Aufnahme in die Hall of Fame berühmter Serienkillerstreifen reicht das lange nicht.

ab 29.11., Regina Palast
Film

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