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Von Sorgen, Träumen und Chancen

Über die Lage auf dem Leipziger Arbeitsmarkt, Kindheitswünsche und den Weg zum (Berufs-)Glück

Vom Arbeitsmarkt gab es 2007 nach langer Durststrecke wieder erfreuliche Nachrichten zu vermelden: Die Zahl derer, die Arbeit suchten, ging übers Jahr beobachtet kontinuierlich zurück, die Unternehmen stellten verstärkt Personal ein. Für diejenigen, die dennoch nicht in eine mehr oder weniger feste Anstellung gelangen konnten, ist das natürlich nur ein schwacher Trost.

Vom Arbeitsmarkt gab es 2007 nach langer Durststrecke wieder erfreuliche Nachrichten zu vermelden: Die Zahl derer, die Arbeit suchten, ging übers Jahr beobachtet kontinuierlich zurück, die Unternehmen stellten verstärkt Personal ein. Für diejenigen, die dennoch nicht in eine mehr oder weniger feste Anstellung gelangen konnten, ist das natürlich nur ein schwacher Trost.
Anfang Januar 2008 in der Arbeitsagentur Leipzig: Menschenmengen drängen sich vor den Schaltern im Hauptgebäude auf der Georg-Schumann-Straße 150. Glücklich derjenige, der sich nicht anstellen musste, sondern auf dem Weg zum monatlichen Pressetermin war. Dieser geht abseits vom Trubel in einem abgeschirmten Raum über die Bühne – so abgeschirmt, dass Agenturmitarbeiter auf Nachfrage selbst nicht wissen, wo sich ihre Pressestelle eigentlich befindet.
Der Andrang im Erdgeschoss sei der alljährlichen vorweihnachtlichen Kündigungswelle geschuldet, erklärt der Pressesprecher. Arbeitgeber entlassen nun mal traditionell zum 31.12. eines Jahres. Dennoch gibt man sich bei der Arbeitsagentur im Jahresrückblick sehr zufrieden: weniger arbeitslose Ältere, weniger arbeitslose Frauen und auch weniger Hartz-IV-Empfänger. Auch der Ausblick ist positiv, zum Beispiel hinsichtlich der Ausbildungslage in der Stadt. Das liegt allerdings weniger an einer gestiegenen Zahl von Ausbildungsplätzen als an den sinkenden Schülerzahlen der nahen Zukunft.
Bei allen Sorgen, die sich für Erwachsene im Zusammenhang mit ihrem Berufsleben stellen, vergessen sie oft die Träume, die sie als Kinder hatten. Wenige Themen sind jedoch emotional so aufgeladen wie das, was man früher einmal werden wollte. Der KREUZER hat sechs Leipziger Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Wirtschaft und Gastronomie gefragt, was der Traumjob ihrer Kindheit war. Die Antworten finden sie hier: (Ich wollte Pflasterer werden)
Doch nicht nur als Kind stellt sich einem die Frage nach dem zukünftigen Beruf. Auch viel später, während der Ausbildung oder bereits im Arbeitsalltag kann sie auftauchen und verunsichern: Ist man noch auf dem Weg, den man einmal einschlagen wollte? Ist es vielleicht schon zu spät, um noch etwas in seinem Leben zu ändern? Möglichkeiten gibt es immer, würde Katrin Pappritz wahrscheinlich sagen. Aus eigener Erfahrung: Im Mai 2007 hat sie sich nach einem Lehramtsstudium als Coach selbstständig gemacht und berät nun unter anderem Menschen, die sich neu orientieren wollen. Mehr dazu hier (Möglichkeiten gibt es immer)
Weitere Artikel rund um das Spezial-Thema Job & Ausbildung sind dazu in diesem Dossier zu finden: Hier stellen wir Leipzigs erste und bisher einzige Produktionsschule sowie das Jugendteam des JobClubs vor und geben einen Überblick über die verschiedenen Medienstudiengänge dieser Stadt. Wir berichten vom Weg in Traumberufe wie Schauspieler oder Dolmetscher und fragen nach, was eigentlich ein Psychodrama ist. Viel Spaß beim Nachlesen!


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