Startseite / Kultur / Der Sound der Ehe

Der Sound der Ehe

Im »Nachtgesang« am Freitag besingt der MDR-Chor die Vor- und Nachteile des Verheiratetseins

Wie war das? Wenn sich zwei streiten …. Hier müsste es wohl heißen: Wenn sich Mann und Frau streiten, freut sich der dritte- in diesem Fall Howard Arman über den Zulauf junger Leipziger in die Peterskirche. Denn an diesem Freitag pilgert der MDR-Rundfunkchor zusammen mit Arman wieder für die Reihe »Nachtgesang« in die Kirche in der Südvorstadt.

Wie war das? Wenn sich zwei streiten …. Hier müsste es wohl heißen: Wenn sich Mann und Frau streiten, freut sich der dritte- in diesem Fall Howard Arman über den Zulauf junger Leipziger in die Peterskirche. Denn an diesem Freitag pilgert der MDR-Rundfunkchor zusammen mit Arman wieder für die Reihe »Nachtgesang« in die Kirche in der Südvorstadt – und etliche Fans der ungewöhnlichen Konzertreihe werden ihnen folgen. Zusätzliche Bewaffnung mit Decke oder Sitzkissen empfiehlt sich zum gepflegten Rumlümmeln im Gotteshaus. Denn auch diesmal werden die Plätze wohl schnell besetzt sein, wenn der Chor abseits von Gewandhaus & Co. Musik in ganz anderer Atmosphäre interpretiert.

Um die Vor- und Nachteile der Ehe geht es beim ersten »Nachtgesang« in diesem Jahr. Spätestens seit Woody Allen wissen wir, dass die Ehe der Versuch ist, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte. Der Abend versucht wohl nicht, mit diesem Vorurteil aufzuräumen. Er will eher zwischen Ernst und Ironie das vermeintliche Geheimnis einer guten Ehe lüften – oder eben gleich davon abraten. Unter dem Motto »Was Sie schon immer über die Ehe wissen wollten, aber bisher nie zu fragen wagten« singt der Chor Stücke von Komponisten aus drei Jahrhunderten zum Thema Liebe, Heirat, Ehekrach. Unter anderem sind Werke von Joseph Haydn (selbst unglücklich verheiratet), Béla Bartok (nach einer unglücklichen Jugendliebe zweimal vor dem Traualtar) und Luigi Dallapicolla (wenn auch mit Hindernissen durch den Zweiten Weltkrieg glücklich verheiratet) dabei. Insgesamt acht Komponisten will der größte Profi-Konzertchor Deutschlands vorstellen – wie immer a capella. Der Eintritt ist frei. Das Konzert dauert etwa 2 Stunden.

8.2., 22 Uhr, Peterskirche (Eintritt frei)
Musik

Anzeige

Kommentieren

Dein Kommentar

Kommentare sind deaktiviert.