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Niveau zum Anfassen

Beim HMT-Jazzfest spielen Studenten, Dozenten und Gastsolisten drei Abende lang um die Wette

»Wir sind der Meinung, dass wir hier in Leipzig ein ziemlich hohes Niveau haben, und dachten, dass es einfach Zeit wird, sich einmal angemessen zu präsentieren.« Selbstbewusst gibt sich das Fachgebiet Jazz/Pop/Instrumental mit den Worten seines Leiters Werner Neumann und stellt im Mai ein dreitägiges Jazzfestival der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« auf die Beine.

»Wir sind der Meinung, dass wir hier in Leipzig ein ziemlich hohes Niveau haben, und dachten, dass es einfach Zeit wird, sich einmal angemessen zu präsentieren.« Selbstbewusst gibt sich das Fachgebiet Jazz/Pop/Instrumental mit den Worten seines Leiters Werner Neumann und stellt im Mai ein dreitägiges Jazzfestival der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« auf die Beine.

Das geplante Programm lässt aber neben der Präsentation studentischen Könnens nicht weniger vermuten als ein Zusammenkommen der überschaubaren deutschen Jazzszene. Denn die Liste namhafter Gastsolisten ist lang: Passport-Gitarrist Peter O’Mara, Pianistin Julia Hülsmann, Saxofonist Johannes Enders, die erste Frau in der WDR-Bigband: Karolina Strassmayer, Pascal von Wroblewski, Bernd Lechtenfeld oder Lokalmatador Richie Beirach.
In erster Linie ist das Jazzfest aber für die Studenten gedacht: »Sie werden sowohl auf der Bühne als auch in den täglichen Workshops Kontakte mit den Profis knüpfen können«, sagt Neumann. Der Nebeneffekt dieser Zusammenkunft dürfte das Publikum freuen: Drei Abende lang werden Studenten, Dozenten, Bigband und Gastsolisten vielseitigen Jazz zwischen amerikanischer Tradition, europäischer Avantgarde, zwischen Standards und Improvisation spielen.

Gleich zum Auftakt am 2. Mai hat das studentische Projekt »Freeze« Premiere, in dem sich zeitgenössischer Jazz und lateinamerikanische Rhythmen ebenso begegnen wie drei Musiker und Mitglieder des Leipziger Tanztheaters um Irina Pauls. Ein Höhepunkt des zweiten Abends soll der gemeinsame Auftritt der Profs der Fachrichtung Jazz feat. Johannes Enders werden. Ganz feminin klingt das Jazzfest schließlich mit den drei Damen des deutschen Jazz (von Wroblewski, Strassmayer, Hülsmann) aus.

2.-4.5., jeweils 19.30 Uhr, Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater (ab 23.00 Uhr Jam-Session im Café Protzendorf)
Musik

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