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Wie Mathematik Medizin macht

Wissenschaftssommer am Donnerstag: Im Opernkeller wird endlich erklärt, wofür man Mathe eigentlich braucht

Die Frage, worin der Sinn der Quälerei liegt, stellt sich irgendwann jeder Mathematikschüler in seiner Schullaufbahn. Die einen häufiger als die anderen. Egal welchem Lager man angehört, der Keller der Oper ist am Donnerstag für jeden Zweifler ein Aufschluss gebender Anlaufpunkt.

Die Frage, worin der Sinn der Quälerei liegt, stellt sich irgendwann jeder Mathematikschüler in seiner Schullaufbahn. Die einen häufiger als die anderen. Egal welchem Lager man angehört, der Keller der Oper ist am Donnerstag für jeden Zweifler ein Aufschluss gebender Anlaufpunkt.

»Drug Design statt Designer-Drogen« heißt der Vortrag aus der Reihe der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er zeigt auf, wie die moderne Medizin beim Auftreten neuer Krankheiten nach Wirkstoffen zu deren Bekämpfung sucht. In solchen Wettrennen gegen die Zeit sind Computer und Mathematik heute eine unerlässliche Hilfe. Über das Thema referiert Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Deuflhard vom Berliner Zuse-Zentrum.

Endlich erwähnt werden sollten auch die Gesprächsrunden in Lehmanns Buchhandlung. Dort trifft sich der Leiter des Mathematikums in Gießen, Professor Albrecht Beutelspacher, allabendlich mit einem anderen Gast zum Gespräch.

Am Donnerstag ist die Professorin Dr. Marianne Grassmann zu Gast. Die stellvertretende Leiterin des Instituts für Erziehungswissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität spricht mit Beutelspacher über ihren beruflichen Werdegang und die Faszination, die Mathematik auf sie ausübt. Die Besucher dürfen ein spannendes und unterhaltsames Gespräch erwarten.

Erinnert sei auch noch einmal an das parallel stattfindende Wissenschafts-Filmfest. Heute läuft »21« über einen genialen Mathematikstudenten am renommierten MIT, den sein Professor für das »Blackjack Team« anheuern will, mit dem er die perfekte Formel finden möchte, um jedes Casino auszunehmen. Der Film startete erst im April bundesweit in den Kinos und lockt mit Stars wie Kevin Spacey und Kate Bosworth.

Der vorletzte Tag des Wissenschaftssommers bricht Donnerstag an. Die Endlichkeit des Jahrmarkts der Wissenschaften sollte noch diejenigen einladen, deren Wege bisher nicht in diese Richtung geführt haben.

»Drug Design statt Designer-Drogen«, Kellertheater in der Oper, 19-20.15 Uhr
»Beutelspacher Sofa«, Lehmanns Buchhandlung, 17-18 Uhr
Wissenschaftsfilmfest: »21«, Passage Kinos, 10 Uhr, 3 €; 20 Uhr, 5 €
http://www.wissenschaft-im-dialog.de

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