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»Die Games Convention findet auch 2009 statt«

Messe-Chef Wolfgang Marzin kündigt eine GC 2009 an

Überzeugt und mit Oberbürgermeister Burkhard Jung an seiner Seite verkündete Messe-Chef Wolfgang Marzin, dass vom 19. bis 23. August 2009 die GC in Leipzig stattfinden wird, erneut begleitet von der vorausgehenden GC Developers Conference. Erst am letzten Messe-Tag äußerte sich Marzin zu den Zukunftsplänen der Leipziger Messe.

Überzeugt und mit Oberbürgermeister Burkhard Jung an seiner Seite verkündete Messe-Chef Wolfgang Marzin, dass vom 19. bis 23. August 2009 die GC in Leipzig stattfinden wird, erneut begleitet von der vorausgehenden GC Developers Conference. Erst am letzten Messe-Tag äußerte sich Marzin zu den Zukunftsplänen der Leipziger Messe. Bis dahin sahen alle im Umzug des Branchentreffs des Bundesverbandes für Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) nach Köln das Aus für Leipzig. Dass die Leipziger Messe auf Angriff setzt und einfach weitermacht, damit haben die wenigsten gerechnet. Besucher und Aussteller verkündeten wehmütig, nun das letzte Mal hier zu sein oder spekulierten über ein neues Konzept für Leipzig. Vor der Oper saß ein weinendes Monster des Play Station-Spiels Little Big Planet und sagte »danke für eine tolle Zeit«.

»Ich beobachte, dass so gut wie niemand hier weg will«, berichtete Oberbürgermeister Jung von seinem Messe-Rundgang. Die Begeisterung hätte mittlerweile die ganze Stadt infiziert; GC stehe jetzt auch für Games City. Ähnliches sagen auch die Zahlen einer Marktforschungsstudie, auf der sich der Entschluss der Leipziger Messe weiterzumachen mitbegründet. Nur 10 Prozent der Aussteller sprachen sich gegen eine Messe in Leipzig 2009 aus. Ähnlich sieht das Verhältnis bei den 14.600 Fachbesuchern aus. Mehr als 200.000 Gamer besuchten dieses Jahr die Messe, und »81 Prozent wollen eine GC in Leipzig«, so Marzin.

Oberbürgermeister Jung versprach, die GC »hier am Standort zu unterstützen« und beklagte gleichzeitig die »erpresserische« Verknüpfung von deutschem Spielepreis und Messe. Die Auszeichnung für kulturelle und pädagogisch wertvolle Spiele soll nächstes Jahr zum ersten Mal vergeben werden. Unter den Bewerberstädten ist neben Berlin und München auch Leipzig im Rennen. Laut Berichten der FAZ habe die Spielbranche als Bedingung für die Austragung des Spielepreises der Bundesregierung einen Verzicht auf die GC verlangt.


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