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Straßentheater und Diskussionsrunden gegen Abschiebung

Als Teil der bundesweiten Protestaktion »Tag ohne Abschiebung« prangern Leipziger Verbände die europäische Migrationspolitik an

Vier Leipziger Initiativen, die sich im Bereich Flüchtlingsarbeit engagieren, gestalten am 30. August in der Leipziger Innenstadt ein Programm, mit dem sie das Thema Asyl- und Migrationspolitik stärker in die öffentliche Diskussion rücken wollen.

Vier Leipziger Initiativen, die sich im Bereich Flüchtlingsarbeit engagieren, gestalten am 30. August in der Leipziger Innenstadt ein Programm, mit dem sie das Thema Asyl- und Migrationspolitik stärker in die öffentliche Diskussion rücken wollen. Neben einer großen Kundgebung um 15 Uhr werden LExil, die Abschiebehaftgruppe Leipzig, die Initiative Flüchtlingsheim Grünau und der Infoladen Roter Faden versuchen, durch Straßentheater und Diskussionsrunden mit Passanten ins Gespräch zu kommen. »Die wissen erfahrungsgemäß viel zu wenig darüber, was innerhalb der europäischen, aber auch der kommunalen Flüchtlingspolitik passiert«, so Katja Wagner, eine der Organisatorinnen der Veranstaltung. Noch nie seien die Grenzen so geschlossen gewesen wie zum jetzigen Zeitpunkt. Nur ganz wenige würden es noch schaffen, nach Europa einzuwandern. Vor diesem Hintergrund nutzen die Initiatoren die Aktion verstärkt, um ihrem persönlichen Protest Ausdruck zu verleihen. Dabei haben sie Mitstreiter in ganz Deutschland und Österreich. Bei Ausländerbehörden, auf Flughäfen und öffentlichen Plätzen werden Demonstrationen gegen die vorgeblich aggressive Abschiebepolitik der EU stattfinden.

Tag ohne Abschiebung, 30.8., 12-16 Uhr, Marktplatz, Innenstadt
Politik

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