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Helge Schneider als Karl Marx

Neue Nebenrolle für Helge: Alexander Kluge bringt Karl Marx in die Schaubühne – ein Vorgeschmack darauf hier als Video

Für ihn ist keine Rolle groß genug: Nach Adolf Hitler nun Karl Marx. Was folgt als Nächstes? Gott? Seinen Auftritt als Begründer des Marxismus verdankt der große Mime dem Filmemacher Alexander Kluge. Dieser hat nämlich kürzlich ein Wahnsinnsprojekt realisiert: Die Verfilmung des »Kapitals« von Karl Marx.

Für ihn ist keine Rolle groß genug: Nach Adolf Hitler nun Karl Marx. Was folgt als Nächstes? Gott? Seinen Auftritt als Begründer des Marxismus verdankt der große Mime dem Filmemacher Alexander Kluge. Dieser hat nämlich kürzlich ein Wahnsinnsprojekt realisiert: Die Verfilmung des »Kapitals« von Karl Marx.

Um genauer zu sein, hat Alexander Kluge eher einen Film über Sergej Eisensteins Vorhaben von 1927, Marx’ Hauptwerk zu verfilmen, gedreht. Zugleich ist der knapp zehnstündige, dreiteilige Dokumentarfilm ein Versuch über Marx und über das Kapital selbst. Der Titel: »Nachrichten aus der ideologischen Antike«.

Zu Kluges Interviewpartnern gehören neben vielen anderen Durs Grünbein, Boris Groys und Helge Schneider, der in einer seiner vier Rollen Karl Marx spielt. In Kluges Fernsehsendung »Prime Time«, die neben der regulären Fernsehausstrahlung inzwischen auch auf YouTube zu finden ist, war diese Szene bereits vorab zu sehen.

Kluges gesamter Dokumentarfilm wird Anfang März in der »Reihe Experimentalfilm« in der Schaubühne Lindenfels gezeigt. Die Rezension zum Film ist im neuen kreuzer auf Seite 35 nachzulesen. Jörn Seidel

»Nachrichten aus der ideologischen Antike«: 4.3. (Teil I), 6.3. (II), 7.3. (III), jeweils 17-20 Uhr; 8.3. (I-III), 11-21 Uhr, Schaubühne Lindenfels
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