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Grausame Geheimnisse

Esther Gronenborn stellt ihren neuen Film »Hinter Kaifeck« in der Schauburg vor

Momentaufnahme: Fotograf Marc (Benno Führmann) und sein Sohn Tyll mitten im bayerischen Nirgendwo. Die Alpträume und Visionen des Vaters, die diesen seit seiner Ankunft im Dorf quälen, scheinen die Lösung eines uralten, totgeschwiegenen und grausamen Geheimnisses.

Momentaufnahme: Fotograf Marc (Benno Führmann) und sein Sohn Tyll mitten im bayerischen Nirgendwo. Die Alpträume und Visionen des Vaters, die diesen seit seiner Ankunft im Dorf quälen, scheinen die Lösung eines uralten, totgeschwiegenen und grausamen Geheimnisses.

Marc sieht sich einer bornierten und verschworenen Dorfgemeinschaft gegenüber und muss erkennen, dass er selbst Teil dieser Geschichte ist. Selbstverständlich steht ihm bei seiner gefährlichen Recherche eine junge Dorfbewohnerin (Alexandra Maria Lara) zur Seite.

In der Nacht vom 31. März auf den 1. April des Jahres 1922 wurden in Hinterkaifeck sechs Menschen brutal ermordet. Dieser bis heute unaufgeklärte Kriminalfall bildet die Grundlage für den neuen Film von Esther Gronenborn, die bereits für ihr Spielfilmdebüt »Alaska« den Deutschen Filmpreis bekam.

In »Alaska« beschäftigte sich Gronenborn mit dem scheinbar einsamen Erwachsenwerden Jugendlicher in Großstadtrandgebieten und auch in ihrem neuen Film seziert die Regisseurin wieder typisch menschliche Verhaltensweisen: Wie versuchen Menschen schreckliche und ungelöste Geheimnisse zu verdrängen, welche Rolle spielen dabei Gruppendynamiken und wie weit vertraut man der so genannten Wahrheit? Die Dorfgemeinschaft in Hinterkaifeck hat jedenfalls große Angst vor der Nachfrage, dem Zweifel und der Wahrheit.
Katherin Wagenknecht

Premiere des mystischen Thrillers ist am Freitag, 13. März um 19.30 Uhr in der Schauburg.
Anschließend ist Gelegenheit zu einer Diskussion mit der Regisseurin, den Darstellern und den Produzenten, die Einblicke hinter die Kulissen gewähren.
Film

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