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Absteigen, bitte!

Radfahren in innerstädtischen Fußgängerzonen ab heute nur noch stark eingeschränkt erlaubt

Die von der Ratsversammlung beschlossene Verbannung der Radfahrer aus den Innenstädten wird handfest. Die hatte sich im Dezember 2008 im Rahmen des Konzeptes »autoarme Innenstädte« darauf verständigt, den fiesen Fahrradfahrern das Benutzen ihres Vehikels zumindest von 11–20 Uhr und in großen Teilen der Innenstadt zu verbieten (der kreuzer berichtete im Januarheft). Seit heute treten nun einige neue »verkehrsorganisatorische Regelungen« endgültig in Kraft.

Die von der Ratsversammlung beschlossene Verbannung der Radfahrer aus den Innenstädten wird handfest. Die hatte sich im Dezember 2008 im Rahmen des Konzeptes »autoarme Innenstädte« darauf verständigt, den fiesen Fahrradfahrern das Benutzen ihres Vehikels zumindest von 11–20 Uhr und in großen Teilen der Innenstadt zu verbieten (der kreuzer berichtete im Januarheft). Seit heute treten nun einige neue »verkehrsorganisatorische Regelungen« endgültig in Kraft.

So ist das Radfahren von nun an nicht mehr nur zwischen Neumarkt und Goethestraße, sondern auch in der Petersstraße, zwischen Markt und Peterskirchhof, in der Nikolaistraße, zwischen Brühl und Nikolaikirchhof, und in der Grimmaischen Straße, zwischen Markt und Neumarkt, nur von 20 bis 11 Uhr gestattet. In all diesen Bereichen war das Fahren mit dem Rad bis dato durchgehend gestattet.

Des Weiteren ist die Fußgängerzone Barfußgäßchen/Klostergasse von nun an das ganze Jahr über Tabu für den Radverkehr. Hier war das Radfahren bisher aus Richtung oberer Dittrichring vom 1. November bis 31.März eines jeden Jahres erlaubt. Exklusives Recht auf freie Fahrt genießen Radler weiterhin im Böttchergässchen, für jeglichen anderen Fahrverkehr ist hier die Fahrt aus Richtung Reichsstraße nicht mehr gestattet. Wäre aber derzeit ohnehin nicht möglich, weil dort gebaut wird. Eine entsprechende Beschilderung ist seit heute dort zu sehen.


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