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Nach dem Streik ist vor dem Streik

Konzert zur Aufrechterhaltung des Bildungsstreiks

Natürlich schwanken die Zahlen immer: Während die Organisatoren der bundesweit größten Demonstration am Mittwoch in Berlin an die 27.000 Menschen zählten, waren es laut Polizei nur 12.000. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen. Anerkennen wird aber wohl jeder, dass in den letzten Tagen Zehntausende Schüler und Studenten ihrem Unmut über den Zustand unseres Bildungssystems Luft gemacht haben.

Natürlich schwanken die Zahlen immer: Während die Organisatoren der bundesweit größten Demonstration am Mittwoch in Berlin an die 27.000 Menschen zählten, waren es laut Polizei nur 12.000. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen. Anerkennen wird aber wohl jeder, dass in den letzten Tagen Zehntausende Schüler und Studenten ihrem Unmut über den Zustand unseres Bildungssystems Luft gemacht haben.

Auch in Leipzig gab es Proteste, das Geisteswissenschaftliche Zentrum und das Neue Seminargebäude wurden besetzt, und es wurden Veranstaltungen und Workshops zum Thema angeboten. Nun rollt die Streikwelle offiziell noch bis zum 19. Juni. Um die Idee des Bildungsstreiks auch nach dessen formellem Ende aufrecht zu erhalten und fortzusetzen, veranstalten Mitglieder des Bildungsstreikbündnisses Leipzig am 20.06. ein kostenloses Konzert im StuK. Unter dem Titel »Setzen, 6« treten Bands aus der Region wie Lariva (Stoned Metal), Hematom (Punk) und Turbine (Stoner Rock) auf. Wer also nach der ganzen Bewegung auf der Straße noch nicht genug hat, kann dort noch einmal lautstark protestieren.

20.06., ab 21 Uhr, StuK
Infos unter: http://www.bildungsstreik2009.de/leipzig
Mehr zu den Leipziger Studenten-Protesten in der aktuellen Magazingeschichte »Viel Stoff und wenig Zeit« im kreuzer-Juniheft!
Bildung

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