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Die 16. Leipziger Jahresausstellung eröffnet heute und lädt mit ihrem Preisträger in ein Herrschaftszimmer ohne Herrscher ein

Unheimlich wirkt die Installation »When the sun never sets« von Preisträger Thomas Moecker. Man betritt ein herrschaftliches Zimmer, dessen Besitzer abwesend zu sein scheint. Oder doch nicht? Die Kerzen des Kronleuchters als einzige Lichtquelle leuchten noch. Das Bild an der Wand, das eigentlich das Foto des Herrschers zieren sollte, besteht aus verlaufener schwarzer Farbe.

Unheimlich wirkt die Installation »When the sun never sets« von Preisträger Thomas Moecker. Man betritt ein herrschaftliches Zimmer, dessen Besitzer abwesend zu sein scheint. Oder doch nicht? Die Kerzen des Kronleuchters als einzige Lichtquelle leuchten noch. Das Bild an der Wand, das eigentlich das Foto des Herrschers zieren sollte, besteht aus verlaufener schwarzer Farbe.

Es lassen sich einige Geschichten um diese Installation spinnen. Wohl auch deshalb hat sich die Jury der 16. Leipziger Jahresausstellung »1×10=20« für dieses Kunstwerk entschieden. »Uns hat die herausragende Qualität und die Abseitigkeit der verwendeten Materialien beeindruckt. Das Werk ist extrem unzeitgemäß.«, begründet Jurymitglied Robert Schimke die Entscheidung.

Die Auswahl wurde aus zehn Künstlern getroffen, die die Preisträger der vergangenen Jahre als Gäste vorgestellt haben. Zu bewundern sind Gewinner, Nominierte und die ehemaligen Preisträger noch bis 6. Dezember im Joseph-Konsum in Plagwitz. Der Verein Leipziger Jahresausstellung (LIA) fördert seit 1992 mit seiner jährlichen Ausstellung zeitgenössische Maler, Bildhauer und Graphiker aus Leipzig.

1x10=20 – die sechzehnte. Positionen zeitgenössischer Kunst, 13.11. bis 6.12. Joseph-Konsum, Karl-Heine-Str. 46, Di-Fr 15-20, Sa/So 13-18 Uhr, Eintritt frei
Kunst

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