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Neue Lebensformen

Das Antidiskriminierungsbüro begibt sich vom 19.1. bis 9.2. in einer Film- und Vortragsreihe auf Suche nach neuen Lebensformen

»Ich glaube, Erziehung hat mit allem was zu tun«, sagt der kleine Dennis, »mit Bestechung, mit Erpressung, mit Schreien und mit Freundlichsein. Das Letztere ist notwendig, damit die Kinder die Lehrer nicht hassen.« So einfach ist das Erfolgsrezept der berühmten Berliner Fläming-Schule, in der hochbegabte Kinder gemeinsam mit Kinder mit Behinderung lernen. Der Dokumentarfilm »Klassenleben« ist das bezaubernde Porträt dieses Miteinanders, welches häufig immer noch Utopie ist.

»Ich glaube, Erziehung hat mit allem was zu tun«, sagt der kleine Dennis, »mit Bestechung, mit Erpressung, mit Schreien und mit Freundlichsein. Das Letztere ist notwendig, damit die Kinder die Lehrer nicht hassen.« So einfach ist das Erfolgsrezept der berühmten Berliner Fläming-Schule, in der hochbegabte Kinder gemeinsam mit Kinder mit Behinderung lernen. Der Dokumentarfilm »Klassenleben« ist das bezaubernde Porträt dieses Miteinanders, welches häufig immer noch Utopie ist.

»Auf der Suche nach neuen Lebensformen« ist denn auch der utopische Titel der Film-, Vortrags- und Diskussionsreihe des Antidiskriminierungsbüros Sachsen, die ab 19. Januar an vier Dienstagabenden verschiedenen Fragen um Alter und Behinderung nachgeht.

»Klassenleben« bildet den vielversprechenden Auftakt. Das Thema des Abends lautet »Inklusive Bildung – eine Schule für alle«. Das Referat hält Christian Eichfeld vom Institut für Förderpädagogik der Universität Leipzig. Am 26. Januar steht das Thema »Sexualität und Behinderung« auf der Tagesordnung. Gezeigt wird der Dokumentarfilm »Behinderte Liebe« vom Medienprojekt Wuppertal. Das Referat hält Matthias Vernaldi von »Sexybilities«, einer Sexualberatung für Menschen mit Behinderung in Berlin.

Am 2. und 9. Februar folgen die Spielfilme »I am Sam« und »Frühling im Herbst« zu den Themen »Elternschaft von Menschen mit Behinderung« und »Selbstbestimmt im Alter«. Jörn Seidel

19., 26.1., 2., 9.2., 19.30 Uhr, Galerie für zeitgenössische Kunst; Eintritt frei

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