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Weg zum Job

Vom PC-Kurs bis zum Videotraining: Das E.P.I.-Zentrum hilft Arbeitssuchenden

Im Zentrum eines Erdbebens möchte sich wohl kein Mensch aufhalten, doch beim E.P.I.-Zentrum ist das etwas anderes. Das Erdbeben, an dessen Folgen hier gearbeitet wird, sind die Lebenskrisen, die durch den Verlust eines Arbeitsplatzes oder die Orientierungslosigkeit nach dem Ausbildungsende entstehen. E.P.I. steht für Entwicklung, Potenzial und Impulse, und die zehn Mitarbeiter des von der ARGE finanzierten Zentrums halten ein breites Beratungsangebot für alle Berufsgruppen und Altersklassen bereit.

Im Zentrum eines Erdbebens möchte sich wohl kein Mensch aufhalten, doch beim E.P.I.-Zentrum ist das etwas anderes. Das Erdbeben, an dessen Folgen hier gearbeitet wird, sind die Lebenskrisen, die durch den Verlust eines Arbeitsplatzes oder die Orientierungslosigkeit nach dem Ausbildungsende entstehen. E.P.I. steht für Entwicklung, Potenzial und Impulse, und die zehn Mitarbeiter des von der ARGE finanzierten Zentrums halten ein breites Beratungsangebot für alle Berufsgruppen und Altersklassen bereit.

»Abgesehen von den Sprachkursen, die in kleinen Gruppen abgehalten werden, erfolgt jede Beratung im Einzelgespräch, und sie wird so lange weitergeführt, wie es nötig ist«, erläutert Katja Schulze von E.P.I. Sie unterstützt Kunden bei ihrer Selbstpräsentation, bei der Potenzialanalyse und dem Videotraining. Ihre Kollegen geben PC-Kurse, erklären Online-Bewerbungen, helfen bei der Berufsfeldfindung und beraten zu Angeboten der ARGE. Sie analysieren Bewerbungsmappen, unterrichten Power-Point, bereiten auf Assessment Center vor und sind bei fremdsprachigen Bewerbungen (z. B. in Englisch, Russisch und Spanisch) behilflich. »Am Anfang muss zunächst eine Vertrauensebene hergestellt werden, die Kunden müssen sich öffnen, damit wir Berater Material zum Arbeiten haben«, so Schulze. Viele Kunden sind zu bescheiden bei ihren Lebensläufen, hat sie beobachtet. Deren Stärken müsse man im Gespräch herausfinden.

Die Menschen, die zu den Beratungsgesprächen kommen, haben oft keinerlei Bewerbungsunterlagen und keine PC-Kenntnisse, andere wiederum – häufig im mittleren Alter – haben ihre letzte Bewerbung vor längerer Zeit geschrieben und benötigen Tipps, um ihre Mappe aufzufrischen. Zudem berät E.P.I. Migranten, die vor dem Schreiben von Bewerbungen erst noch andere Probleme lösen müssen, beispielsweise die Anerkennung ihrer ausländischen Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse. Nicht zuletzt kommen auch Akademiker zum Gespräch, die zwar gute Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt besitzen, aber Rückmeldung benötigen, etwa über ihre Wirkung im Vorstellungsgespräch.

Allen Beratungs- und Kursangeboten ist gemeinsam, dass die Unkosten nur wenige Euro betragen oder sogar kostenlos sind. Die Wartezeit für einen Termin beträgt derzeit etwa fünf bis zehn Tage. Die E.P.I.-Mitarbeiter stellen sich aber auch schon mal spontan auf einen Kunden ein, wenn ein wichtiges Vorstellungsgespräch unmittelbar bevorsteht.

E.P.I.-Zentrum, Nikolaistr. 36. 04109 Leipzig, Tel. 3 08 67 93
http://www.epi-z.de

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