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Glamour für den Filmnachwuchs

Von Mittwoch bis Freitag feiert Kurzsüchtig wieder die besten Kurzfilme aus Mitteldeutschland

Es ist ein Zentrum für den mitteldeutschen Filmnachwuchs und eine große Feier obendrein. Von Mittwoch bis Freitag lockt Kurzsüchtig wieder junge Filmemacher in die Schaubühne Lindenfels.

Es ist ein Zentrum für den mitteldeutschen Filmnachwuchs und eine große Feier obendrein. Von Mittwoch bis Freitag lockt Kurzsüchtig wieder junge Filmemacher in die Schaubühne Lindenfels.

In seinem siebten Jahr hat das Festival so viele Einreichungen wie noch nie zu verzeichnen. Aus insgesamt 123 Einsendungen haben es 21 Kurzfilme in die drei Wettbewerbe geschafft. Den Auftakt machen traditionell die Animationsfilme am Mittwoch, gefolgt von den Dokfilmen am Donnerstag und den Spielfilmen am Freitag.

Der Moderator stammt diesmal mitten aus der lokalen Filmszene. Lars Tunçay, bekannt von Radio Blau und seinem Filmriss-Filmquiz im Victor Jara, führt durch die Wettbewerbe und holt die jungen Filmemacher zu Gesprächen auf die Bühne.

Die stammen unter anderem auch aus Leipzig. So begibt sich Inga Martel von der HGB in ihrem Dokfilm »Peterstal« auf die Suche nach ihren ukrainischen Wurzeln. Die Wahlleipzigerin Anna Porzelt hat für ihren Spielfilm »Kalter Hund«, mit dem sie ihr Studium an der Ludwigsburger Filmakademie absolviert hat, den Schauspieler Nikolai Kinski vor die Kamera bekommen. Andreas Pietschmann wirft im Spielfilm »Sie sind da kein Einzelfall« einen Blick auf das fiktionale »Amt für Individualbesteuerung« unserer modernen Individualgesellschaft. Und Kristian Ansand und Martin Gilluck geben mit ihrem Dokfilm »Fixed City« ein Stimmungsbild des fahrradfahrenden Berlins im Sommer ‛09.

Am Ende ist das Publikum gefragt. Denn nicht nur die Jurys, sondern auch die Zuschauer vergeben wieder Preise für ihre Favoriten bei diesem rauschenden Fest des regionalen Nachwuchsfilms. Jörn Seidel

28.-30.4., 20 Uhr, Schaubühne Lindenfels. Tickets: 7/6 €, Drei-Tages-Pass: 18/15 €
http://www.kurzsuechtig.de
Zweite Liga des Filmemachens: http://www.kreuzer-leipzig.de/kultur/1253
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