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Kreative Teilnehmer gefordert

Gender-Wochenende mit Vortrag, Film und Workshop in der Frauenkultur e. V.

Die Frau geht arbeiten und der Mann hütet die Kinder – Haushaltsmanagement, wie es im heutigen Leben immer üblicher ist? Das klassische Mann-Frau-Modell ist nicht mehr gängig und trotzdem schleichen sich Ungleichheiten ein. Damit kommen Fragen zum Geschlechterdiskurs auf: Ist das Geschlecht konstruiert? Sind Frauen in der Gesellschaft immer noch das unterschätzte Geschlecht? Genderstudies beschäftigen sich mit den sozialen Ungleichheiten der Geschlechter, dabei ist explizit der Feminismus ein offensives herausgearbeitetes Themenfeld.

Die Frau geht arbeiten und der Mann hütet die Kinder – Haushaltsmanagement, wie es im heutigen Leben immer üblicher ist? Das klassische Mann-Frau-Modell ist nicht mehr gängig und trotzdem schleichen sich Ungleichheiten ein. Damit kommen Fragen zum Geschlechterdiskurs auf: Ist das Geschlecht konstruiert? Sind Frauen in der Gesellschaft immer noch das unterschätzte Geschlecht? Genderstudies beschäftigen sich mit den sozialen Ungleichheiten der Geschlechter, dabei ist explizit der Feminismus ein offensives herausgearbeitetes Themenfeld.

Doch auch außerhalb der Universitäten und Vorlesungssäle gibt es das Bedürfnis, Gender-Themen zu besprechen. Die Veranstalterinnen des Vereins Frauenkultur wollen Interessierten in Workshops zu eigenen kreativen Ansätzen verhelfen, Ungleichheiten und/oder Ungerechtigkeiten zu erkennen und zu verändern, indem sie kleine Utopien erschaffen, zum Beispiel ganz ohne Geschlecht. »Gender ist ein theoretisches Feld, das hauptsächlich in Universitäten diskutiert wird. Wir wollen die ganze Diskussion mit unserem Gender-Wochenende ins Praktische holen. Dabei sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur Input bekommen, sondern die eigene Kreativität ist gefragt.«

Zum Beispiel im Rahmen des Workshops »Gender in Practise«, der von Katja Kauer, germanistische Kulturwissenschaftlerin in den Forschungsfeldern Popkultur, Sexualitätsdiskurse und Genderstudies, eingeleitet wird. Ein besonderer Gast ist Christina Thürmer-Rohr, Mitinitiatorin der Genderstudies in Berlin. 1976 gründete sie den ersten universitären Schwerpunkt »Frauenforschung«. Thürmer-Rohr wird den Vortrag und die anschließende Diskussion »Herausforderung an einen Neuen Feminismus« halten.

Für solche, die danach noch nicht genug haben von Fragen zur Gleichstellung des Geschlechts und konzipierten Utopien, gibt es den Film »Pepperminta« von Pipilotti Rist. Unter dem Motto »Feminismus geht auch Männer« an, zeigt die österreichisch-schweizerische Produktion einen surrealen Film, in dem die Protagonistin Pepperminta Farben als beste Freunde hat. Silke Wodniok

Anmerkung: Auch Sprache konstruiert Geschlechter, wir bitten deshalb darum, die weibliche Form in diesem Artikel stets mitzudenken, wo sie zugunsten einer besseren Lesbarkeit ausgelassen wurde.

18.6 bis 20.6, in der Frauenkultur Leipzig
Teilnahmegebühr: 12 €, ermäßigt: 8 €, ermäßigt in Gruppe: 4 €

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