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Skala vor Auszeit?

Kulturbürgermeister Michael Faber erwägt, die Skala – temporär – zu schließen. Unter den Theaterbesuchern rumort es und nun wendet sich eine Petition gegen dieses Ansinnen.

»Es ist nicht genug, dass man rede. Man muss auch richtig reden«, ermahnt Lysander im »Sommernachtstraum«. Was man vom Theater nicht alles fürs Leben lernen kann. Wie es dem Publikum auch gefällt, die Diskussionen um das Schauspiel Leipzig ebben nicht ab. Kürzlich erst hat Kulturbürgermeister Michael Faber vorgeschlagen, die Skala in die Räume der Diskothek Schauhaus zu verlegen – eine räumliche Nähe zum Haupthaus erscheint ja durchaus sinnvoll. Allerdings solle die Spielstätte dann bis nach dem Umzug geschlossen bleiben. Auch wenn er keinen genauen Zeitraum nannte, an eine Hauruckaktion während der Spielzeitpause hatte Faber nicht gedacht.

»Es ist nicht genug, dass man rede. Man muss auch richtig reden«, ermahnt Lysander im »Sommernachtstraum«. Was man vom Theater nicht alles fürs Leben lernen kann. Wie es dem Publikum auch gefällt, die Diskussionen um das Schauspiel Leipzig ebben nicht ab. Kürzlich erst hat Kulturbürgermeister Michael Faber vorgeschlagen, die Skala in die Räume der Diskothek Schauhaus zu verlegen – eine räumliche Nähe zum Haupthaus erscheint ja durchaus sinnvoll. Allerdings solle die Spielstätte dann bis nach dem Umzug geschlossen bleiben. Auch wenn er keinen genauen Zeitraum nannte, an eine Hauruckaktion während der Spielzeitpause hatte Faber nicht gedacht.

»Was ist die Stadt wohl, als das Volk?« – Nun mischen sich die Leipziger einmal mehr in die Debatte ums Schauspiel Leipzig. Nachdem einige Bürger vor ein paar Monaten per offenen Brief bereits die Absetzung von Faber gefordert hatten, so richtet sich nun eine Petition explizit gegen die Skala-Schließung. Die Unterschriftensammlung wurde vom Freundeskreis Schauspiel Leipzig e.V. initiiert. Dieser lobt die Skala als »Spielstätte, die durch ihre künstlerische Experimentierfreude und Vielgestalt vor allem ein junges Publikum für Theater interessiert – es für Theater begeistert.« An diesem Ort könnten sich zudem junge Theatermacher und -macherinnen ausprobieren und zu ihrer Form finden. Daher sei der Spielbetrieb keinesfalls auszusetzen, so die Begründung.

Ob man die Skala deshalb eine »Investition in den Theaternachwuchs«, »eine in Leipzig« nennen muss, wie der Freundeskreis in seiner Begründung fortfährt, sei dahingestellt.

Zur Petition geht es hier: http://www.freundeskreis-schauspiel-leipzig.de/index.php
Theater

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