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Nobody’s Business?

Filme und Gespräche über Migration und Arbeit

Seit einem Jahr lebt Haki im Kosovo und kämpft um seine Existenz und ein Wiedersehen mit seiner Familie. Nachdem er 17 Jahre in Deutschland verbrachte und dort eine Familie gegründet hatte, wurde er abgeschoben. Die Regisseurin Silvana Santamaria hat sich vor gut zwei Jahren aufgemacht, um aus der Nähe zu sehen, was der Krieg auf dem Balkan mit Land und Menschen gemacht hat.

Seit einem Jahr lebt Haki im Kosovo und kämpft um seine Existenz und ein Wiedersehen mit seiner Familie. Nachdem er 17 Jahre in Deutschland verbrachte und dort eine Familie gegründet hatte, wurde er abgeschoben. Die Regisseurin Silvana Santamaria hat sich vor gut zwei Jahren aufgemacht, um aus der Nähe zu sehen, was der Krieg auf dem Balkan mit Land und Menschen gemacht hat.

Auf dieser Suche ist sie dem 28-jährigen Haki begegnet. Sein Schicksal erzählt Santamaria in ihrem Diplomfilm »Nirgendwo.Kosovo«. Rund um das Thema Migration und Arbeit präsentiert die Cinémathèque im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2010 in einer Film- und Gesprächsreihe Beispiele von Migration auf der ganzen Welt und geht dabei der Frage nach, ob die Idee der Integration fremder Kulturen wirklich nur eine überlebte Utopie aus dem letzten Jahrhundert ist.

Acht dokumentarische und fiktive Produktionen, darunter »Jaffa – The Orange’s Clockwork« oder »14 km – Auf der Suche nach dem Glück«, reflektieren und problematisieren die vielfältigen Facetten eines globalen Phänomens.

16.-28.9. Cinémathèque Leipzig
Programm unter http://www.cinematheque-leipzig.de
Film | aus dem kreuzer-Heft 09.10

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