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Fahrplanwechsel bringt minimale Veränderungen

Ab 11. Dezember gilt der neue DB-Fahrplan – befürchtete Veränderungen für Leipzig bleiben vorerst aus

Nichts wesentlich Neues bringt der Fahrplanwechsel am 11. Dezember für die Leipziger. Das sollte man als gute Nachricht auffassen, denn wenn der sächsische Sparhaushalt so durchgewunken wird, wie er zur Stunde vorliegt, dann fällt in Sachsen etwa jeder neunte Nahverkehrszug weg – was sich niemand wünschen kann.

Nix wesentlich Neues bringt der Fahrplanwechsel am 11. Dezember für die Leipziger. Das sollte man als gute Nachricht auffassen, denn wenn der sächsische Sparhaushalt so durchgewunken wird, wie er zur Stunde vorliegt, dann fällt in Sachsen etwa jeder neunte Nahverkehrszug weg, was sich niemand wünschen kann. So stellen wir uns die Nachhaltigkeit jedenfalls nicht vor!

Das große Geschrei, dass Leipzig nun abgehängt würde zugunsten Halles: Alles Theaterdonner! Der Stundentakt im ICE nach Berlin bleibt, der ICE fährt auch alle 2h wieder nach Hamburg durch. Die IC-Verbindung aus Oldenburg via Hannover und Magdeburg nach Leipzig wird aufgewertet, a) weil sie nach Dresden verlängert wird und b) weil einige ICE pro Tag den IC ersetzen werden. Neu sind auch zwei direkte Züge pro Tag von Leipzig nach Düsseldorf via Kassel.

Leicht verwickelter wird es nach Frankfurt und München: Der ICE von Dresden bleibt im 2h-Rhythmus. Dazu gibt es einen neuen IC von Leipzig nach Frankfurt, der ein paarmal öfter hält unterwegs. Nach München bleibt zwar auch der 2h-Takt, aber da einige Berlin-Münchner ICEs Leipzig nicht mehr berühren zugunsten Halles, muss man zu bestimmten Zeiten in Naumburg umsteigen. Insgesamt aber kann man letztlich noch häufiger nach München kommen.

Das Ärgernis, am Abend nicht aus Dresden nach Leipzig kommen zu können, besteht fort. Wahrscheinlich ein Komplott der Dresdner Hoteliers. Und Hoteliers sind ja für gute Lobbyarbeit vor allem zur FDP hin bekannt, die auch in Sachsen mitregieren darf. Warum hier kein Zug bestellt wird, bleibt ein Rätsel. Die Semperoper wird mit öffentlichem Geld geflutet, aber als werktätiger Leipziger kommt man nach der Vorstellung nicht zurück. Skandalös!


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