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»Für das gute Gefühl danach«

Am Sonntag startet der 35. Leipzig Marathon quer durch die Innenstadt

Überall sieht man sie: Menschen jeden Alters, die durch Leipziger Parks und Häuserschluchten laufen, ganz gleich ob es regnet oder die Sonne scheint. Manche von ihnen laufen das ganze Jahr über, einzig wegen der Fitness und dem viel beschworenen »guten Gefühl danach«. Andere aber bereiten sich mit Lauftreffs gezielt auf das lokale Sportereignis des Jahres vor: den Leipzig Marathon. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit.

Überall sieht man sie: Menschen jeden Alters, die durch Leipziger Parks und Häuserschluchten laufen, ganz gleich ob es regnet oder die Sonne scheint. Manche von ihnen laufen das ganze Jahr über, einzig wegen der Fitness und dem viel beschworenen »guten Gefühl danach«. Andere bereiten sich mit Lauftreffs gezielt auf das lokale Sportgroßereignis des Jahres vor: den Leipzig Marathon.

Die 300 Plätze im Laufseminar des Stadtsportbundes sind seit Jahren immer ausgebucht. Neben dem wöchentlichen Training mit Laufbetreuern erhalten die Laufwütigen hier Informationen zu Trainingsgestaltung, der richtigen Ernährung, Bekleidung und den passenden Schuhen. Sogar an dunklen, nasskalten Wintertagen drehten regelmäßig rund 120 Leute ihre Runden auf dem Testfeld der Sportwissenschaftlichen Fakultät. Inzwischen zählen alle die Tage, bis der Startschuss fällt: Am 17. April geht es endlich wieder los!

Dann führt der Halbmarathon vom Sportforum auf 20 Kilometern in den Leipziger Osten, am Völkerschlachtdenkmal vorbei, über den Schleußiger Weg zurück zum Ausgangspunkt. Wer den Marathon laufen will, kommt zweimal in den Genuss der schönen Strecke. Auch Inlineskater, Rollstuhlfahrer und Walker sind bei Extra-Läufen dabei. Und die Teilnehmer unter zehn Jahren machen beim Enni-Lauf für Kinder über 600 Meter mit.

Knapp 8.000 Läufer aus 66 Ländern gingen 2010 an den Start. Ein Grund für die Beliebtheit des Leipzig Marathons ist sicherlich auch seine flache und durchgehend asphaltierte Strecke, die besonders Neulingen den Einstieg erleichtert. Wer durchhält, kann stolz auf sich sein – doch dabei sein ist auch hier alles. So sieht das auch Rita, die zum ersten Mal an einem Marathon teilnehmen wird: »Wenn ich es nicht schaffe, ist es auch nicht schlimm. Ich bin dann in jedem Fall nächstes Jahr wieder dabei.«

http://www.leipzigmarathon.de
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