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Wo hört das Vorlesen auf, wo fängt das Sprechen an?

»Stadtgeflüster«: Die Lyrikerin Ulrike Almut Sandig bietet einen Workshop über den Vortrag literarischer Texte an

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Wer Romane, Dramen oder Gedichte schreibt, tut das gewöhnlich nicht, um die Früchte seiner Arbeit in der Schublade verstauben zu lassen. Die Literatur drängt auf Veröffentlichung. Aber wie findet sie zu ihrem Publikum – und wie, umgekehrt, die Leser zur Literatur, vor allem zu jener Sorte, die nicht auf den Bestseller-Listen auftaucht

Die preisgekrönte Lyrikerin und Prosa-Schriftstellerin Ulrike Almut Sandig beschäftigt sich von jeher mit der Klanglichkeit von Gedichten und der Kunst des Vortrags. Was unterscheidet geschriebene von gesprochener Literatur? Wo hört das Vorlesen auf, wo fängt das Sprechen an? Diese und viele andere Fragen sollen in ihrem Workshop »Stadtgeflüster« im Rahmen des Projektes »Markplatz Leben« thematisiert werden, an dem jeder teilnehmen kann, der literarisch tätig ist und seine Texte zum ersten Mal einem Publikum präsentieren will.

In zwei Blöcken, am 5. Und am 6. August, sollen zunächst mitgebrachte Texte diskutiert und auf ihre Hörbarkeit hin untersucht werden. Aus den erarbeiteten Beiträgen wird eine Slam-Poetry-Lesung zusammengestellt, die am 6. August gegen 16 Uhr mitten in der Leipziger City, auf der Grimmaischen Straße, stattfinden wird. Jeder, der über 17 Jahre alt ist, darf sich anmelden. Jedes Genre ist willkommen. Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 30. Juli ist unbedingt erforderlich. Bitte eine Textauswahl von 5 bis 15 Minuten Lesezeit einreichen. Die Teilnahmegebühr für beide Tage beträgt 15 Euro (erm. 9 Euro).

Anmeldung:
Telefonisch 0341 - 21 30030 oder an hallo@frauenkultur-leipzig.de,
http://www.frauenkultur-leipzig.de

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