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Medizin nach Noten

Kakkmaddafakka feiern Partys im Sportdress

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Heute Abend spielen die Norweger mit dem so schön auszusprechenden Namen Kakkmaddafakka im Werk 2. Es wird wohl eine hochmotivierte Live-Show mit synchronen Turn-Einlagen werden.

Kakkmaddafakka aus Norwegen haben sich große Mühe bei der Namenswahl gegeben. Nicht sonderlich vertrauenswürdigen Quellen, nämlich den Künstlern selbst, zufolge bedeutet der angenehm lange Name aus der bandinternen Sprache übersetzt so viel wie »Partylöwe«. Alle Glücklichen, die das Septett bereits live bewundern durften, sollte das wenig überraschen. Denn auf Kakkmaddafakka mag so einiges zutreffen, wohl kaum aber, dass sie eine lahme Show abliefern. Von den sportlichen Qualitäten der Band kann man sich nicht nur im Video zum Song »Restless« überzeugen, sondern auch und ganz besonders bei ihren Konzerten.Der hauseigene »Kakkmaddafakka-Chor« hat inzwischen den Zusatz »… und Tänzer« erhalten und ist integraler Bestandteil der schweißintensiven Auftritte.

Musikalisch haben die Norweger einen intelligenten Partysound geschaffen, den sich die befreundeten The Whitest Boy Alive aus gutem Grund für ihr Bubbles-Label gesichert haben. Kakkmaddafakka haben »Graceland« von Paul Simon offensichtlich mehr als einmal gehört und verbinden, ähnlich wie ihre amerikanischen Kollegen Vampire Weekend und Fool’s Gold, afrikanische Rhythmik mit schnörkellosem Gitarren-Pop. »Hest«, was sich nicht ganz zufällig sehr gut auf das norwegische und deutsche Wort für Feier reimt, heißt das reguläre zweite Album. Laut Aussage des Sängers und Gitarristen Axel Vindenes war ihr Debüt eher mittelmäßig, so dass kurzerhand die besten Songs vom Erstling in neu produziertem Gewand mit auf »Hest« gepackt wurden. Der Zweitling ist also so etwas wie das nachträglich veröffentlichte echte Debüt-Album der Band. Und ursprünglich war auch nur ein einziger öffentlicher Auftritt angedacht. Glücklicherweise haben sie ihre Meinung geändert. Zum Konzertbesuch bitte das Sportzeug nicht vergessen!

Kakkmaddafakka: 16.4., 20 Uhr, Werk 2

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