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Drück mich, du Vogel

Was verbigt sich hinter Clickbait-Spielen? Nichts Gutes

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Man kann es drehen und wenden wie man will, es gibt kein Entkommen. Wer irgendeine gottverdammte App schließen will, muss bisweilen nervende Clickbait-Fenster schließen, hinter denen sich oft Minispiele verbergen. Eigentlich sollte davon ausgegeangen werden, dass niemand diese Spiele spielt. Aber wäre das so, gäbe es sie ja nicht. Mit geilen Slogans wie »Join the […]

Man kann es drehen und wenden wie man will, es gibt kein Entkommen. Wer irgendeine gottverdammte App schließen will, muss bisweilen nervende Clickbait-Fenster schließen, hinter denen sich oft Minispiele verbergen. Eigentlich sollte davon ausgegeangen werden, dass niemand diese Spiele spielt. Aber wäre das so, gäbe es sie ja nicht. Mit geilen Slogans wie »Join the fun« oder »95 % of Players LOSE CONTROL when they play this game« werden die informationsschnüffelenden Krücken angepriesen.

Hinter diesen Anbiederungen liegt eine Spielewelt, die sich fast ausschließlich für das Marketing prostituiert. In diesen Endlosspielen gibt es kein Ende, dafür aber massenhaft schnelle Erfolge, die sich oft nur mit sogenannten Micropayments erreichen lassen. Wer weiter kommen will, muss löhnen. Wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier. Die gesamte Geschichte hat Robert Zak für die Website »Rock Paper Shotgun« sehr anschaulich aufgeschrieben.

Der Schnelldurchlauf: der coole Kosmos-Wissenschaftsnerd Neil deGrasse Tyson sammelt für ein Weltraumspiel, ein Spiel über Arbeit, Manager und Millionäre kaufen die ersten »Overwatch«-Teams, die Freunde der »WASD« soll es bald auch in englischer Sprache geben und ein epic fail aus »Left4Dead«.

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