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Mehr Geld fürs Dok

Die Stadt hilft dem Filmfest, sein Defizit auszugleichen

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Die Stadt wird das Dok Leipzig fortan mehr als bisher finanziell unterstützen. Schon für das kommende Festival plant der Kulturausschuss eine einmalige Zahlung von 230.000 Euro, wie Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke mitteilte.

Im kommenden Jahr wird der Basisetat von 421.000 Euro um 100.000 Euro erhöht. 2020 um weitere 20.000 Euro auf dann 541.000 Euro. Diese Maßnahme sei erforderlich, um das Defizit aufzufüllen, das vor allem die Einführung des Mindestlohns in den vergangenen Monaten in der Festivalkasse hinterlassen hatte. Für die Kulturbürgermeisterin ist das ein Bekenntnis der Stadt zum Festival.

Man habe aber das Festival auch genau analysiert und strukturelle Defizite ausgemacht, die es in den kommenden Monaten zu beheben gilt. So wird derzeit die Stelle einer kaufmännischen Leitung ausgeschrieben. Zudem soll es wieder einen Zuständigen für Sponsoring geben.

Nach einigen fragwürdigen Personalentscheidungen war Festivalleiterin Leena Pasanen zuletzt in die Kritik geraten. Die Finnin wird sich mit dem aktuell laufenden 60. Jahrgang beweisen müssen. Auch die Stadtführung wird genau hinschauen, wenn sich am 30. Oktober der erste Vorhang im CineStar hebt.

Über die Umstrukturierungen beim Dok Leipzig berichtete der kreuzer bereits in seiner Januar-Ausgabe https://kreuzer-leipzig.de/2016/12/21/alle-fuer-eine/

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