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»Den Freiraum müssen wir erhalten«

Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke über ihr erstes Amtsjahr, Begegnungen an der Kasse und das Wesen der Kultur

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Skadi Jennicke begann ihre Karriere im Theater. Erst nach der Geburt ihres Kindes hat sie gemerkt, dass sie in die Politik will. Im Interview des Monats spricht die Kulturbürgermeisterin über Leipzig als Kulturstadt und erklärt, was Kultur für sie bedeutet.

Zwar thront ihr Büro nicht in den oberen Stockwerken, dennoch hat Skadi Jennicke einen schönen Blick gen Südwesten über die Stadt. An einem ovalen Tisch bittet die Kulturbürgermeisterin die kreuzer-Redakteure Platz zu nehmen und entschuldigt sich, dass ein runder Tisch erst noch angeschafft wird – nicht aus Nostalgiegründen, sondern, um eine Hierarchie via Sitzordnung zu verhindern.

kreuzer: Wenn Sie aus dem Fenster schauen, was sehen Sie da, was denken Sie über die Stadt hier aus dem Rathaus?

SKADI JENNICKE: Ich komme selten dazu, mir diesen Blick zu gönnen. Aber Sie meinen die Frage vermutlich im übertragenen Sinne: Wir leben in einer der spannendsten Städte Deutschlands, sind aber in einer ambivalenten Situation. Wir haben den Aufbruch, die Freiräume, eine unglaublich lebendige, junge Stadt, wo ganz viel passiert, aus sich heraus. Gleichzeitig birgt das Wachstum aber die Gefahr, dass

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Zwar thront ihr Büro nicht in den oberen Stockwerken, dennoch hat Skadi Jennicke einen schönen Blick gen Südwesten über die Stadt. An einem ovalen Tisch bittet die Kulturbürgermeisterin die kreuzer-Redakteure Platz zu nehmen und entschuldigt sich, dass ein runder Tisch erst noch angeschafft wird – nicht aus Nostalgiegründen, sondern, um eine Hierarchie via Sitzordnung zu verhindern.kreuzer: Wenn Sie aus dem Fenster schauen, was sehen Sie da, was denken Sie über die Stadt hier aus dem Rathaus?SKADI JENNICKE: Ich komme selten dazu, mir diesen Blick zu gönnen. Aber Sie meinen die Frage vermutlich im übertragenen Sinne: Wir leben in einer der spannendsten Städte Deutschlands, sind aber in einer ambivalenten Situation. Wir haben den Aufbruch, die Freiräume, eine unglaublich lebendige, junge Stadt, wo ganz viel passiert, aus sich heraus. Gleichzeitig birgt das Wachstum aber die Gefahr, dass die Impulsivität und Freiheit ausgebremst wird. Auf diesem schmalen Grat bewegen wir uns gerade. Der ist unheimlich reizvoll – ich gucke mit aufregender Neugier und ein bisschen Sorge darauf.kreuzer: Was bedeuten Freiräume für Sie?JENNICKE: Wer in Leipzig eine Idee hat und sagt: »Ich will jetzt etwas gründen«, der macht das. Die Stadt ist überschaubar genug, um Gleichgesinnte zu finden und derartige Ideen ohne große Hürde…
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Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 10/2017. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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