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»Die Liebe zum Detail geht verloren«

Der ehemalige Festivaldirektor Fred Gehler zu 60 Jahren Dok Leipzig

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Als Publizist stand er mit der DDR-Staatsführung auf Kriegsfuß. Als Leiter des Leipziger Dokumentar- und Animationsfilmfestivals nach der Wende war er hochgeschätzt. In jüngeren Jahren wurde seine Tätigkeit für die Stasi bekannt, die er stets abgestritten hat. In diesem Jahr feierte Fred Gehler seinen 80. Geburtstag. Wir treffen uns in einem lauschigen Café auf der Karli, um zurückzublicken auf die schwierigen Jahre des Festivals im Sozialismus, seine Amtszeit von 1994 bis 2003 und seinen Blick auf das Festival heute.

kreuzer: Das Dok Leipzig feiert seinen 60. Jahrestag, was verbinden Sie mit dem Festival?

FRED GEHLER: Ich habe in meiner Rede zum 40.  Jahrgang gesagt, dass für mich das Leipziger Festival auch immer etwas von einem Januskopf gehabt hat. Es war ein wesentlich auch von den Kulturinstitutionen des Staates dirigiertes Festival, mit Vorschriften, die die Auswahl betrafen, mit Kleingeistigkeiten i…

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kreuzer: Das Dok Leipzig feiert seinen 60. Jahrestag, was verbinden Sie mit dem Festival?
FRED GEHLER: Ich habe in meiner Rede zum 40. Jahrgang gesagt, dass für mich das Leipziger Festival auch immer etwas von einem Januskopf gehabt hat. Es war ein wesentlich auch von den Kulturinstitutionen des Staates dirigiertes Festival, mit Vorschriften, die die Auswahl betrafen, mit Kleingeistigkeiten in den Entscheidungen, da gab es immer wieder Perioden, in denen ganze internationale Cinematografien in Verruf standen, subversive Züge zu haben. Das sind diese negativen Begleiterscheinungen des Festivals über viele Jahre hinweg gewesen. Aber für mic…
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Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 10/2017. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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