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Luxus Leere

Fast alles wächst, doch die Freiräume für Ateliers in Leipzig schwinden

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Vor 13 Jahren betitelte der Berliner Architekturkritiker Wolfgang Kil sein Buch über den »schwierigen Rückzug aus der Wachstumswelt« mit den Worten »Luxus Leere«. Die leeren Räume in schrumpfenden Städten – wie etwa im Leipziger Westen – bebilderten für Kil den Luxus, den Kreative für sich nutzten. Wer heute im Leipziger Westen ein Atelier sucht und bei der allseits bekannten Spinnerei beginnt, dem teilt die Homepage mit: »Derzeit sind keine Künstlerateliers frei.«

Hier entstanden seit Mitte der neunziger Jahre 130 Künstlerstudios, die im Schnitt 3,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter kosten. Auch außerhalb der Spinnerei hat sich die Situation geändert. Bereits 2012 wurde den Ateliermietern in den Wahrener Pittler-Werken und in der Erich-Zeigner-Allee 64 gekündigt, so dass mit einem Schlag 200 Ateliersuchende auf dem Markt waren. Sie baten das Kulturamt um Unterstützung be…

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Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 10/2017. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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