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Henselmanns Rache

Mit acht Jahren Verzug ist das Paulinum der Uni fertiggestellt und damit ein Kapitel Leipziger Architekturdebatte beendet

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Acht Jahre hat es auf sich warten lassen, das Paulinum der Universität Leipzig. Trotz zahlloser Diskussionen um die Gestaltung des Raumes ist das Ergebnis eher ernüchternd. Frei nach dem Motto: Gewollt, aber nicht gekonnt.

Die Zeit scheint irgendwie darüber hinweggegangen zu sein: Merkwürdig verhalten blieb das Echo auf die inoffizielle (Wahlkampf-)Voreinweihung des Paulinums mit geballter Politprominenz aus Dresden und Berlin am 23. August – kein Vergleich mit den heftigen Debatten und dem Lavieren der sächsischen Staatsregierung vor fast 15 Jahren, als die Geschichte des Paulinum-Neubaus begann.

Eine unendlich lange Vorgeschichte

Der Beton des Anstoßes war der real existierende Campus, den der DDR-Stararchitekt Hermann Henselmann 1968 plante und Leipzig durch…

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Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 10/2017. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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