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»Das war keine Protestwahl«

Der Publizist Micha Brumlik über mögliche Gründe für den Erfolg der AfD und sächsische Spezifika

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Micha Brumlik gilt als profilierter Autor über zeitgenössische jüdische und politische Themen. Nach der Bundestagswahl vertrat er in der Tageszeitung taz die These, dass sich im Erfolg der AfD eine historische Kontinuität zur NSDAP verberge. Im Interview erklärt der Herausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik, welche Gemeinsamkeiten er sieht und was nun politisch zu erwarten ist.

kreuzer: Sie haben kürzlich die These aufgestellt, die AfD erweise sich »strukturell als eine zeit­gemäß modifizierte Wiedergängerin der NSDAP«. Wie meinen Sie das?

MICHA BRUMLIK: Es geht mir wirklich nur um eine strukturelle Gleichsetzung. Selbstverständlich ist das Parteiprogramm der AfD in keiner Weise so extrem rassistisch und antisemitisch wie das der NSDAP. Aber nach allem, was wir aus der historischen Wählerforschung wissen, war die NSDAP eine Partei des Extremismus der Mitte...

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kreuzer: Sie haben kürzlich die These aufgestellt, die AfD erweise sich »strukturell als eine zeit­gemäß modifizierte Wiedergängerin der NSDAP«. Wie meinen Sie das?

MICHA BRUMLIK: Es geht mir wirklich nur um eine strukturelle Gleichsetzung. Selbstverständlich ist das Parteiprogramm der AfD in keiner Weise so extrem rassistisch und antisemitisch wie das der NSDAP. Aber nach allem, was wir aus der historischen Wählerforschung wissen, war die NSDAP eine Partei des Extremismus der Mitte. Man muss aber zwischen den Ideologen an der Spitze der Partei und ihren Wählerinnen und Wählern unterscheiden, die keinesweg…
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Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 11/2017. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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