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Vasen und der Ruf der Freiheit

Die Leuchtenburg war einst Ziel der Wandervögel. Im Tal liegt die Porzellanstadt Kahla

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Da mussten erst die Weimarer »Tatort«-Kommissare Dorn und Lessing durch den Kräutergarten stolpern, um »Burg Schwanitz« einem Millionenpublikum vertraut zu machen. Für Thüringer ist die Leuchtenburg, so ihr eigentlicher Name, natürlich längst als weithin sichtbares Wahrzeichen des Saaletals bekannt. Mit 395 Metern thront sie über den üppigen Wäldern des Holzlandes und überragt die anliegende Kleinstadt Kahla.

1221 erstmals urkundlich erwähnt, hat die Burg als zwischenzeitliches Gefängnis und Arbeitslager im 18. und 19. Jahrhundert teilweise wenig rühmliche Zeiten hinter sich: Arbeiten in Ketten, im Brunnen-Tretrad, wenig Schlaf und kaum Nahrung.

In den 1920er Jahren waren es gänzlich andere Gründe, die Menschen zur Burg brachten: Freiheit, Gemeinschaft, Lebensfreude…

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1221 erstmals urkundlich erwähnt, hat die Burg als zwischenzeitliches Gefängnis und Arbeitslager im 18. und 19. Jahrhundert teilweise wenig rühmliche Zeiten hinter sich: Arbeiten in Ketten, im Brunnen-Tretrad, wenig Schlaf und kaum Nahrung.
In den 1920er Jahren waren es gänzlich andere Gründe, die Menschen zur Burg brachten: Freiheit, Gemeinschaft, Lebensfreude. Die Leuchtenburg entwickelte sich zu einem Schauplatz der Wandervogel-Jugendbewegung. Die Jugendlichen feierten die Freiheit nach dem Zerfall des Kaiserreichs mit exzessiven Tanzveranstaltungen, Gesang und Freizügigkeit. So kam es durchaus vor, dass sich bereits im Morgengrauen eine ganze Scha…
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Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 12/2017. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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