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Das Foto im Blick

Die Fotografin Karin Wieckhorst feierte ihren 75. Geburtstag – ein Werkporträt

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Der Weg zum Atelier von Karin Wieckhorst gleicht einer Zeitreise. Schon die ersten Schritte im Heinrich-Budde-Haus lassen die Gegenwart schwinden. Hier unterm Dach nahe dem Gohliser Bahnhof befinden sich zwei kleine Räume, in denen Wieckhorst seit Anfang der Neunziger ihre Fotos entwickelt und die Abzüge in zahlreichen ORWO-Fotopapierschachteln archiviert.

In den bis zur Decke reichenden Regalen sind die mit schwarzem Filzstift benannten Boxen aufeinandergetürmt und allein die Titel vermitteln einen guten Eindruck der DDR-Kunstgeschichte – vor allem von multimedialen Collagen eines Lutz Dammbeck oder dem Aufbau und den Gesprächen während des »Ersten Leipziger Herbstsalons« 1984 im damaligen Messehaus am Markt…

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In den bis zur Decke reichenden Regalen sind die mit schwarzem Filzstift benannten Boxen aufeinandergetürmt und allein die Titel vermitteln einen guten Eindruck der DDR-Kunstgeschichte – vor allem von multimedialen Collagen eines Lutz Dammbeck oder dem Aufbau und den Gesprächen während des »Ersten Leipziger Herbstsalons« 1984 im damaligen Messehaus am Markt. Ihre Dokumentation des zweitägigen Festivals »Intermedia. Klangbild/Farbklang«, bei dem 1985 im Coswiger Kulturhaus von bemalten Faltrollos über Super-8-Filmen bis zu Punkkonzerten fast alles zu erleben war, half dem Filmemacher Thomas Claus bei seiner Filmdokumentation »Spuren des Performativen – die Intermedia …
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Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 12/2017. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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