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Editorial 03/2018

Das neue Heft ist da!

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An dieser Stelle veröffentlichen wir das Editorial der März-Ausgabe des kreuzer. Chefredakteur Andreas Raabe berichtet, was es im neuen Heft zu lesen gibt.

Leipzig im Taumel, das könnte wirklich gerade das Wort der Stunde sein: Hypetaumel, Freudentaumel, Brauseballtaumel, Zuzugstaumel, Mietpreistaumel, Partytaumel, Verkehrstaumel, Polizeitaumel und in diesem Monat auch noch der Büchertaumel. Womit wir beim Thema wären: »Leipzig im Taumel« ist nämlich auch der Titel einer längst vergessenen Sammlung von Geschichten, aufgeschrieben während der Leipziger Buchmesse im Jahr 1799. Ja, die gabs damals auch schon und es war einiges los. Schauen Sie mal im Literaturressort auf Seite 65 nach, da wird das Werk vorgestellt. Außer diesem grandiosen Lektüretipp haben wir natürlich – wie immer – ein ganzes Sonderheft zur Buchmesse produziert, unser :logbuch, das diesem kreuzer beiliegt (oder vielleicht schon herausgefallen ist) und das Sie ein klein wenig durch die Messetage leiten soll.

In unserer Titelgeschichte geht es auch um ein Thema der Stunde in der wachsenden Stadt: Sicherheit. Sarah Ulrich und Tobias Prüwer setzen sich ab Seite 18 mit den Veränderungen im Auftreten und Verhalten der Polizei in Leipzig auseinander und diagnostizieren keine gute Entwicklung.
Empfehlenswert ist zudem die Reportage von Florian Barth, der in der Nähe der Eisenbahnstraße eine Gruppe Geflüchteter dabei begleitete, Christen zu werden. Einige erhoffen sich so bessere Chancen für ihr Asylverfahren – im Grunde suchen sie aber nur Halt und ein Ankommen in Europa. Ein südafrikanischer Missionar hilft ihnen dabei.

Eine neue Serienstaffel ist wie ein neues Leben, sagt man im Zeitalter von »Game of Thrones«, »Star Trek: Discovery«, »Agents of Shield« und so weiter. Tja, und ohne, dass wir selbst es wussten, hatten wir im kreuzer schon längst unsere eigene ganz besondere Serie. Druckfrisch in diesem Heft präsentieren Phillip Janta und Marcel Raabe den Start der neuen Season 3 des Misanthropen: »Les Misanthropes« S03E01 auf Seite 36! Es ist ein Gefühl, als würde die eigene Lieblingsserie wieder in Mode kommen.

Wer liest schon Editorials? Keiner! Ich würds auch nicht machen, wenn ich nicht müsste. Aber da Sie ja nun mal hier sind, wollte ich was fragen: Schreiben Sie uns mal? Einen kleinen Leserinnenbrief vielleicht, nicht zu kurz und nicht zu lang, damit wir immer so eine schöne Leserpost-Seite machen können wie in diesem Heft auf Seite 9. Das wäre schön. Oder tun Sie doch zumindest dies: Schreiben Sie mir, was Sie am kreuzer so richtig nervt: An chefredaktion@kreuzer-leipzig.de. Ich lese es auch, versprochen!

bin ich der Meinung, der ÖPNV muss gratis sein und die Stadt muss zum Zweck der Verkehrsberuhigung komplett untertunnelt werden – in Pentagramm-Form.

Eine erquickliche Lektüre wünscht
Andreas Raabe


Aus dem Verlag: Der kreuzer hat nun auch seinen eigenen Buchverlag, kreuzerbooks heißt er. Ja, da staunen Sie, was wir Verrücktes machen heutzutage, nicht wahr? Ein Stadtmagazin (haha) und dann auch noch einen Buchverlag gründen (hahahaha). Und doch gibt es schon die ersten zwei Büchlein, die nun, sehr bald, pünktlich zur Buchmesse erscheinen: Carl-Christian Elzes Zoogeschichten, die wir im Laufe der letzten zwölf Monate nach und nach hier im kreuzer veröffentlichten (in diesem Heft die letzte Folge auf Seite 34), gibt es dann zusammengefasst, überarbeitet und um neue Episoden ergänzt im Werk: »Oda und der ausgestopfte Vater«. Mit vielen historischen und privaten Fotos! Das lohnt sich also.
Ja, und sicher kennen Sie als eifrige kreuzer-Leserin oder -Leser diese kleinen, frechen Cartoons hinten im Veranstaltungskalender, oder? Die gibts auch als Buch, verlegt von kreuzerbooks, im großartigen Sammelband: »You are here – Michael Ludwig Cartoons« – komplett in Farbe. Beide Bücher sind ab dem 19. März im gut sortierten Buchhandel erhältlich.

 

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