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Ödland für alle

Einst hatten Brachen Konjunktur im schrumpfenden Leipzig – heute verschwinden sie mit zunehmendem Tempo

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Mehr Grün, weniger Dichte, mehr Individualität«, so lautete der verheißungsvolle Slogan zu Beginn der Nullerjahre in Leipzig. Der damalige Baubürgermeister Engelbert Lütke Daldrup (heute: Chef der BER-Baustelle) redete sich und der Öffentlichkeit den riesigen Leerstand und die vielen Brachflächen Leipzigs unter dem Begriff »perforierte Stadt« schön. Schuld an all den Löchern und Lücken waren marode Bausubstanz aus der Gründerzeit und stetiger Bevölkerungsverlust. In den Jahren 1990 bis 2002 verließ jeder zehnte Leipziger die Stadt. Unter anderem entwickelten die Speckgürtel mit nagelneuen Reihenhäusern einen besonderen Reiz.

Es drohte der Stadtverfall in der großen Fläche. Vor allem dem Westen und Osten der Stadt, den seit der Gründerzeit intensiv genutzten Industrie- und Wohnvierteln, stand nach der Wende-Deindustrialisierung anscheinend der Kollaps bevor. Es sah schlimm aus – nicht viel schlimmer als zu DDR-Zeiten, aber zehn Jahre nach der Wende musste etwas passieren.

Leipzig entdeckte seinen Pioniergeist in Sachen Zwischennutzung von Brachflächen…

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Es drohte der Stadtverfall in der großen Fläche. Vor allem dem Westen und Osten der Stadt, den seit der Gründerzeit intensiv genutzten Industrie- und Wohnvierteln, stand nach der Wende-Deindustrialisierung anscheinend der Kollaps bevor. Es sah schlimm aus – nicht viel schlimmer als zu DDR-Zeiten, aber zehn Jahre nach der Wende musste etwas passieren.

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Besuch bei der Versteigerung einer Brache: Am Ende gewinnt der mit dem meisten Geld, während die Nachbarn zugucken und schimpfen https://kreuzer-leipzig.de/2018/03/29/eintausend-mehr/

Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 04/2018. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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