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»Das Schreiben gibt es gar nicht«

Ulrike Draesner übernimmt die Professur für Kreatives Schreiben am DLL

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Am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL) wird der Staffelstab weitergegeben: Seit April unterrichtet Ulrike Draesner (Jahrgang 1962) Kreatives Schreiben an der Leipziger Schreibschule. Sie ist vielfach preisgekrönte Autorin zahlreicher Romane, Essays, Erzählungs- und Lyrikbände. Der kreuzer hat mit ihr über ihre Lehrinhalte und über eine neue Autorengeneration gesprochen – und natürlich über die alte Frage, ob man Schreiben lehren und lernen kann.

kreuzer: Kann man das Schreiben überhaupt lernen?

ULRIKE DRAESNER: Nein. »Das Schreiben« gibt es gar nicht. Es ist jedes Mal anders, und mit den wesentlichen Fragen ist man allein. Aber ich kann lehren, wie man eben damit umgeht, also einen literarischen Weg findet oder erfindet, und ich kann die Studierenden auf diesem Weg begleiten. Es geht darum, Potenziale zu entdecken und zu stärken. Und selbstverständlich hilft dabei das berühmte Handwerk, also Wissen aus der Tradition, aus anderen Texten. Zum Schriftsteller wird man durch Lektüre…

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kreuzer: Kann man das Schreiben überhaupt lernen?
ULRIKE DRAESNER: Nein. »Das Schreiben« gibt es gar nicht. Es ist jedes Mal anders, und mit den wesentlichen Fragen ist man allein. Aber ich kann lehren, wie man eben damit umgeht, also einen literarischen Weg findet oder erfindet, und ich kann die Studierenden auf diesem Weg begleiten. Es geht darum, Potenziale zu entdecken und zu stärken. Und selbstverständlich hilft dabei das berühmte Handwerk, also Wissen aus der Tradition, aus anderen Texten. Zum Schriftsteller wird man durch Lektüre.
kreuzer: Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
DRAESNER: Zu meiner Zeit ga…
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Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 05/2018. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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