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»Die DDR war das Paradies«

Die Halle 14 und die Moritzburg Halle suchen nach den Wirkungskräften der DDR

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Schwarz-weiß-Fotografien zeigen ein Schloss, Fahnenappelle, Unterrichtsszenen. Eine Frauenstimme erzählt von den in den Bildern verborgenen Farben und hält fest: »Die DDR war das Paradies.« Sie berichtet von ihrer Kindheit in Ostdeutschland, fern ihrer Heimat Namibia. Die über 400 Kinder, die seit den siebziger Jahren in Bellin, Staßfurt oder Löderburg aufwuchsen, sollten zur Elite ausgebildet werden, um das Heimatland später anzuleiten. Katrin Winkler (*1983 in Starnberg) interviewte für ihre Videoinstallation »towards memory« einige Frauen und stellt deren DDR-Erinnerungen Bildern der Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag von Windhoek gegenüber. Dass das Paradies auch mit einigen Rissen versehen war, ist nicht nur bei Winkler zu hören.

Von größeren und kleineren Rissen erzählt die Ausstellung »Requiem for a failed state« in der Halle 14. Dabei kommen Kunstschaffende zu Wort, die in der Mehrzahl die DDR nur wenige Kinderjahre erlebten oder in den achtziger Jahren in der BRD aufwuchsen. Für den Kurator Michael Arzt (siehe kreuzer 2/2018) war es wichtig, dass diese jüngeren Künstler zu Wort kommen, um ihre Sicht aus der dritten Generation nach der Wende abseits vom Wende-Betroffenheitskult kundzutun…

 

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Von größeren und kleineren Rissen erzählt die Ausstellung »Requiem for a failed state« in der Halle 14. Dabei kommen Kunstschaffende zu Wort, die in der Mehrzahl die DDR nur wenige Kinderjahre erlebten oder in den achtziger Jahren in der BRD aufwuchsen. Für den Kurator Michael Arzt (siehe kreuzer 2/2018) war es wichtig, dass diese jüngeren Künstler zu Wort kommen, um ihre Sicht aus der dritten Generation nach der Wende abseits vom Wende-Betroffenheitskult kundzutun…

 

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▶ »Requiem for a failed state«: bis 5.8., Halle 14
▶ »Ins Offene. Fotokunst im Osten Deutschlands seit 1990«: 29.6.–16.9., Kunstmuseum Moritzburg Halle

Dieser Text stammt aus dem kreuzer, Heft 06/2018. Um ein kreuzer-Abo abzuschließen, klicken Sie bitte hier: https://kreuzer-leipzig.de/abo

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