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Der heiße Scheiß

Wie das Online-Spiel »Fortnite« Teenie-Herzen und -hirne erobert

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Two kids enter, one leaves: Der Shooter »Fortnite Battle Royale« ist so ziemlich die größte Videospielindustrie-Erfolgsgeschichte der letzten Jahre. Zahlen, bitte: Im Juni vermeldete das Entwicklerstudio Epic Games, dass seit dem Release im vergangenen Herbst rund 125 Millionen Spieler die cartoon-artige Ballerei zocken. Insbesondere bei Teenies und jungen Erwachsenen entstand ein amtlicher Hype um den […]

Two kids enter, one leaves: Der Shooter »Fortnite Battle Royale« ist so ziemlich die größte Videospielindustrie-Erfolgsgeschichte der letzten Jahre. Zahlen, bitte: Im Juni vermeldete das Entwicklerstudio Epic Games, dass seit dem Release im vergangenen Herbst rund 125 Millionen Spieler die cartoon-artige Ballerei zocken. Insbesondere bei Teenies und jungen Erwachsenen entstand ein amtlicher Hype um den Titel. Das Phänomen besteht vor allem auch darin, dass es Menschen spielen, die mit dem Medium ansonsten nicht viel am Hut haben – so ähnlich wie einst bei »World of Warcraft« oder »Minecraft«. Für die Firmen, die mit Computerspielen ihre nicht gerade wenigen Brötchen verdienen, ist »Fortnite« aktuell so etwas wie eine Blaupause für Erfolg, eben um neue Käuferschichten aufzutun. Ganz so einfach lässt sich der Erfolg nicht erklären. Einen ganz guten Ansatz liefert Nick Paumgarten im »New Yorker«. Die Hysterie macht übrigens auch vor 27-jährigen Weltmeistern nicht halt. Der französische Fußballer Antoine Griezmann feierte im Endspiel sein Elfmetertor mit dem »Loser«-Tanz aus »Fortnite«. Dabei hielt er sich die Hand vor den Kopf, formte mit Daumen und Zeigefinger ein L.

Schon Nelson Muntz wusste: »Ha-Ha!«.

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