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Wo ist die Wuschigkeit hin?

Computerspieler sind Sexmuffel, können dafür aber länger

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Obacht: Der BILD-Zeitung zufolge vollziehen »Gamer« nicht so gerne den Beischlaf. Das Blatt beruft sich dabei auf eine italienische Studie, die herausgefunden haben will, dass zu viel zocken dem Liebesleben zusetzt. Computerspielen macht sexfaul, heißt es dort. Das ist ja auch klar, wenn man eine Maus bedient, hat man maximal nur noch eine Hand frei […]

Obacht: Der BILD-Zeitung zufolge vollziehen »Gamer« nicht so gerne den Beischlaf. Das Blatt beruft sich dabei auf eine italienische Studie, die herausgefunden haben will, dass zu viel zocken dem Liebesleben zusetzt. Computerspielen macht sexfaul, heißt es dort. Das ist ja auch klar, wenn man eine Maus bedient, hat man maximal nur noch eine Hand frei und ist somit gehandicapt.

Experimental-Mediziner Dr. Andrea Sansone von der Sapienza Universität in Rom ist sich sicher: Mehr als eine Stunde an Rechner oder Konsole am Tag und die Geilheit ist im Eimer. Er vermutet, dass für den verminderten Trieb ein Dopamin-Überschuss im Körper verantwortlich ist. Der ist nämlich das Ergebnis von Videospielen und Bumsen gleichermaßen. Wenn das Level an Neurotransmittern eh schon hoch ist, habe man weniger Bock, heißt es. Immerhin nehmen frühzeitige Ejakulationen ab, das ist doch auch was.

Spielen Sie am besten Mal eine Runde Leisure Suite Larry (egal, welcher Teil). Diese alte Computerspiel-Raute ist teilweise ziemlich sexistisch, aber auch ganz lustig. Wenn das ihre Libido nicht wieder auf 180 bringt, weiß ich es aber auch nicht.

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