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Easy mode

Ein Plädoyer für das Spielen auf leichtem Schwierigkeitsgrad

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Undenkbar, aber Dinge ändern sich halt: Ich oute mich, Spiele machen auf leichtem Schwierigkeitsgrad mehr Spaß. Früher war das absolut verpönt, Pro Evolution Soccer zockten wir jahrelang nur auf »Superstar«, alles andere kam gar nicht in Frage. Da bekam man natürlich auch mal sechs Stück, aber ein hart erkämpfter 1:0-Sieg gegen Huddersfield Town oder eine […]

Undenkbar, aber Dinge ändern sich halt: Ich oute mich, Spiele machen auf leichtem Schwierigkeitsgrad mehr Spaß. Früher war das absolut verpönt, Pro Evolution Soccer zockten wir jahrelang nur auf »Superstar«, alles andere kam gar nicht in Frage. Da bekam man natürlich auch mal sechs Stück, aber ein hart erkämpfter 1:0-Sieg gegen Huddersfield Town oder eine ähnliche Gurkentruppe hatte dann eine ganz andere Wertigkeit.

Das sehe ich heute anders, und es gibt wirklich viele gute Argumente, um den »Easy Mode« einzustellen. Erstens sieht man mehr von dem Spiel und zweitens hat man ja auch gerne Erfolgserlebnisse in der virtuellen Welt, ohne Stunden vor dem Bildschirm zu investieren. Entwickler haben das auch seit einiger Zeit entdeckt. Und für bestimmte Titel macht das ziemlich viel Sinn, das nennt sich dann »narrative mode«. Dahinter verbirgt sich der Ansatz, die Spielwelt ohne Stress (kämpfen, crafting und anderen Kokolores) zu durchstreifen. Man kann sich als beschäftigter Mensch ganz der Umgebung und Story widmen und sich von dem Wettbewerbsgedanken vieler Spiele lösen.

Satan sei dank bin ich mit dieser Meinung nicht alleine, auch Stephen Bush vom »NewStatesman« sieht das so und hat die Argumente für leichtes Spielen mal ganz treffend aufgeschrieben.

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