Startseite / Periskop | Spiel | Spiel / Indiepocalypse

Indiepocalypse

Es gibt zu viele Computerspiele, denn unsere Aufmerksamkeit ist begrenzt

Größeres Bild

Wenn man den Wissenschaftler Prof. Dr. Lutz Anderie von der Frankfurt University of Applied Sciences so liest, scheint doch alles in Butter: »Die Mediengattung Games übertrifft den Buchmarkt. Dies kann durch die Dynamik und die Innovationskraft des Markts für Computerspiele erklärt werden.« Das klingt geil, und es wird noch schlimmer: »Auch im Hinblick auf Geschäftsmodelle, […]

Wenn man den Wissenschaftler Prof. Dr. Lutz Anderie von der Frankfurt University of Applied Sciences so liest, scheint doch alles in Butter: »Die Mediengattung Games übertrifft den Buchmarkt. Dies kann durch die Dynamik und die Innovationskraft des Markts für Computerspiele erklärt werden.« Das klingt geil, und es wird noch schlimmer: »Auch im Hinblick auf Geschäftsmodelle, innovative Technologien und schnelle Entwicklungszyklen setzt die Branche Benchmarks.«

Benchmarks Schmenchmarks, Steven Wright von der Webseite »Polygon« sieht das etwas anders – zumindest was Indie-Spiele angeht. Er ist der Meinung, dass einfach zu viele Titel auf den Markt kommen. Das ist gerade abseits der großen Spielefirmen ein Problem, denn nur noch die wenigsten können sich mit ihrer Arbeit ein Auskommen sichern. »Don’t quit your dayjob«, heißt es in Wrights Text exemplarisch. Die Überproduktion von Computerspielen bedroht nicht nur diese Nische, sondern die gesamte Branche.

Der Games-Intellektuelle Paolo Pedercini sieht nicht ganz so schwarz und schlägt ein paar Strategien vor, wie man dem ganzen Schlamassel Herr werden könnte. Den Link zu den Ausführungen der genannten Experten finden Sie an dieser Stelle.

Anzeige

Kommentieren

Dein Kommentar

Keine Kommentare