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What happens next?

Wie Videospiele helfen können, die Welt von morgen zu verstehen

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Ian Bogost ist ein ziemlich schlauer Mensch: Professor, Autor und Entwickler ziemlich subversiver Spiele. Und bisweilen auch ganz provokant, denn er ist der Meinung, dass das Medium Videospiele sich nicht dazu eignet, gut Geschichten zu erzählen. Stattdessen können sie aber hilfreich sein, einen Blick in die Zukunft zu werfen, so Bogost. Durch ihre Natur erinnern […]

Ian Bogost ist ein ziemlich schlauer Mensch: Professor, Autor und Entwickler ziemlich subversiver Spiele. Und bisweilen auch ganz provokant, denn er ist der Meinung, dass das Medium Videospiele sich nicht dazu eignet, gut Geschichten zu erzählen. Stattdessen können sie aber hilfreich sein, einen Blick in die Zukunft zu werfen, so Bogost. Durch ihre Natur erinnern sie daran, dass sich nicht alles im Leben berechnen lasse, besagt eine seiner Thesen. Maschinen transformieren Dinge in Zahlen, Menschen messen Zahlen Bedeutung zu. Spiele sind nur noch bedingt ein Zeitvertreib außerhalb oder neben des wahren Lebens. Wer schon mal »Candy Crush« oder «League of Legends« gespielt hat, weiß, das hinter der bunten Fassade alles inklusive der eigenen Leistungen bewertet wird. In einer von Technologie bestimmten Zukunft können uns Spiele daran erinnern, dass künstliche Intelligenzen und Algorithmen ebenso gut in Desinformation münden können. Anlass genug, um festzuhalten: Videospiele sind das wichtigste Medium des 21. Jahrhunderts.

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