Startseite / Periskop | Spiel | Spiel / Analog ist besser

Analog ist besser

Computerspiele verdanken Notizbüchern Flair und Tiefe

Größeres Bild

Leider (oder Gott sei Dank) kann ich noch immer nicht versprechen, dass dies der letzte Text zu einem Aspekt von »Red Dead Redemption 2« sein wird. Es ist bekanntermaßen ein Spiel mit Schwächen, macht aber sehr viele interessante Dinge mit den Menschen, die vor dem Bildschirm sitzen und Zeit mit Arthur Morgan verbringen. Der grummelige […]

Leider (oder Gott sei Dank) kann ich noch immer nicht versprechen, dass dies der letzte Text zu einem Aspekt von »Red Dead Redemption 2« sein wird. Es ist bekanntermaßen ein Spiel mit Schwächen, macht aber sehr viele interessante Dinge mit den Menschen, die vor dem Bildschirm sitzen und Zeit mit Arthur Morgan verbringen. Der grummelige Outlaw begleitet sein stetiges Tun mit einem Notizbuch, darin hält er Ereignisse und Beobachtungen in Schrift und per Zeichnungen fest. Generell sind solche Journals ein beliebtes Mittel in Videospielen, um zu erzählen und zu dokumentieren. Der Clou in »RDR 2« ist aber die immens persönliche Note, die Arthur seinen Einträgen verleiht – die Figur profitiert in ihrer Tiefe davon. Denn sie lässt uns an Gedanken teilhaben, die nicht unsere eigenen sind. Es gibt viele andere Beispiele, wie Spiele die Möglichkeiten dieses Mediums im Medium kreativ und sinnvoll nutzen. Einen Eindruck davon vermittelt Paul Walker-Emig im »Guardian«.

Kommentieren

Dein Kommentar

Keine Kommentare