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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Var

Var bedeutet in einer fiktiven nordischen Sprache »Depeche Mode auf Schlafentzug«: Grollende, düstere Beats wechseln sich ab mit klirrenden Post-Rock-Gitarren, geschult an den isländischen Landsmännern von Sigur Rós. KSC
> 17.5., 20 Uhr, Horns Erben

 

Marion Wenzel, »Landschaften«

Wo heute der Leipziger an Seen und im Vergnügungspark die Zeit vertrödeln kann, befanden sich vor

Foto: Marion Wenzel: Tagebau Cospuden V 1985

wenigen Jahren noch zerfurchte Landschaften. Die Leipziger Fotografin Marion Wenzel nahm diese bizarr wirkenden Gebirgszüge und an Pyramiden erinnernde, menschengemachte Landschaft auf. Fotografien aus der Zeit von 1985 bis 2015 sind nun ebenso zu sehen wie die Grabungen am Sonnentempel in Heliopolis, die sie als Dokumentarfotografin begleitete. BSC
> ab 17.5., 10 Uhr, Ägyptisches Museum der Universität Leipzig

 

Rap for Refugees

Haszcara

»Konzert« greift hier viel zu kurz, Rap for Refugees im Werk 2 wird ein kleines Festival: Im Anschluss an die anmeldepflichtigen Workshops gibt es unter anderem Liveauftritte von Kobito, Dissy, Haszcara, Sir Mantis und Finna. KSC
> 18.5., 2030 Uhr, Werk 2/Halle D

 

 

Frauen in Mitteleuropa: Feminismus und Frauenrechte im Vergleich

Vor 100 Jahren erkämpften sich Frauen das Recht zu wählen; vor 30 Jahren trugen Aktivistinnen im östlichen Europa dazu bei, den Eisernen Vorhang zu Fall zu bringen. Im Salongespräch soll dem Wandel von Frauenrollen in Deutschland und seinen östlichen Nachbarländern während der letzten Jahrzehnte nachgespürt werden. Zu Gast sind die Slawistin/Literaturwissenschaftlerin Anna Artwinska, die Schriftstellerin Brygida Helbig und die Germanistin und Leiterin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung Ilse Nagelschmidt. Moderation: Léontine Meijer-van Mensch. JR
> 19.5., 15 Uhr, Grassi-Museum für Völkerkunde

 

»Die kluge Bauerntochter«

Die Inszenierung des Grimm’schen Märchens ist die erste Theaterproduktion überhaupt, die fürs Pöge-Haus entsteht. Kinder gestalten das Bühnenbild mit, das aus zahlreichen Tierpuppen besteht. Zuschauen kann jeder Mensch ab fünf Jahren. TPR
> 19.5., 16 Uhr, Pöge-Haus

 

 

»Macht das alles einen Sinn? – und wenn ja – warum dauert es so lange?«

25 Jahre lang zog Frank Castorf die Fäden an der Volksbühne Berlin. Doch im Sommer 2017 war für den ehemaligen Intendanten des Theaters am Rosa-Luxemburg-Platz Schluss. Andreas Wilcke begleitet in seinem Film die letzte Spielzeit Castorfs, zeigt die Arbeit an seiner letzten monumentalen Inszenierung und gewährt einen Einblick in den Alltag eines der ungewöhnlichsten Theater Berlins. LTU
> 19.5., 18 Uhr, Kinobar Prager Frühling

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