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»Sprungbrett in den Büchermarkt«

Verleger Karsten Möckel über den Leipziger Independent-Verlag »Liesmich«

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2013 wurde der Liesmich-Verlag in Connewitz gegründet. Im Gespräch berichtet der Verlagschef von den letzten sechs Jahren, einem ungewöhnlichen Versprechen und warum Herzblut vor Umsatz kommt.

kreuzer: Seit vielen Jahren führen Sie und Ihr Team nebenberuflich den Liesmich-Verlag. Warum nehmen Sie diese zusätzliche Arbeit auf sich?

KARSTEN MÖCKEL: Die Grundidee war, völlig unbekannten Autorinnen mit Geld und Expertise eine Chance auf die Erfüllung ihres Traumes zu geben, nämlich, ihr Buch zu veröffentlichen. Es hat uns sehr glücklich gemacht, dass wir unsere Autorin Thekla Kraußeneck samt ihrer Lektorin an einen großen Hamburger Verlag vermitteln konnten.

kreuzer: Will man die Autorinnen nicht im Verlag halten?

MÖCKEL: Es stand von Anfang an im Vordergrund, ein Sprungbrett in den Büchermarkt zu sein.

kreuzer: Läuft die Verlagsarbeit bei Ihnen darum auch anders ab?

> Bisher bei Liesmich erschienen: Toni Gottschalk: »Konfetti im Bier«, Thekla Kraußeneck: »Cronos Cube«, Philippe Smolarski: »Faywel der Chinese«, Wolf Schmid: »Pedalpilot Doppel-Zwo«

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