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Hier bin ich Mensch

Computerspiel-Wälder sind mehr als nur Kulisse

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Finden Sie nicht auch, dass Wälder etwas sehr Beruhigendes und manchmal fast Sakrales haben? Nach dem Abitur wollte ich sogar mal Forstwirt werden, aber das nur am Rande. Virtuelle Wälder sind mittlerweile fast so schön wie reale. Sie dienen in Videospielen für allerhand: als Schutz, Rückzugsort, Nahrungsquelle oder auch als Stelle des Kontrollverlustes und Unheimlichen. […]

Finden Sie nicht auch, dass Wälder etwas sehr Beruhigendes und manchmal fast Sakrales haben? Nach dem Abitur wollte ich sogar mal Forstwirt werden, aber das nur am Rande. Virtuelle Wälder sind mittlerweile fast so schön wie reale. Sie dienen in Videospielen für allerhand: als Schutz, Rückzugsort, Nahrungsquelle oder auch als Stelle des Kontrollverlustes und Unheimlichen. Das trifft zum Beispiel auf die nordamerikanischen Wälder in »Red Dead Redemption 2« zu (das letzte Mal, ich schwöre auf Bibel und Koran). Die Wälder in Rockstars Cowboy-Epos dienen der Spielerfahrung und nicht mehr nur dekorativen Zwecken. Ähnlich authentisch fühlen sich die Baum-Ansammlungen im etwas älteren »The Vanishing of Ethan Carter« an. Und wer Henry David Thoreau nicht kennt, hat den Wald nie geliebt. »Walden« ist ein an das Buch angelehntes Spiel, dass uns Zivilsationsmüde die Aussteigerzeit des Knurrers aus Concord, Massachussetts nachempfinden lässt. Den Link zu einem thematischen Radio-Feature finden Sie hier.

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