banners

Startseite / Stadtleben / Das Beste zum Schluss

Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

Größeres Bild

Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Rap gegen Rechts
Ein Benefiz-Rap-Konzert für den guten Zweck. Das Motto hat auch fünf Tage nach der Landtagswahl nichts von seiner Notwendigkeit eingebüßt. Mit unter anderem PTK und Tice werden über den guten Zweck hinaus zeckenraptechnische Schwergewichte aufgefahren. KSC
> 6.9., 20.30 Uhr, Moritzbastei

Expedition 4×6. Kapitel 1: Wildwuchs
Kommse rein, könnse rausgucken: Es regt sich was im Naturkundemuseum. Faultier & Co. gehen theatral. Zusammen mit dem Museum gestaltet die Schaubühne einen Kubus auf dem Vorplatz zum Erfahrungsraum. Ein Jahr lang gibts Einblicke in die Natur der Dinge. Den Anfang macht eine Leipziger Expedition nach Südamerika, deren Ergebnisse mit Theatermitteln gezeigt werden. Was kann es Besseres als die Verbindung von Theater und Wissenschaft geben? Science-Fiction eben. Der Kubus wird am Freitag feierlich eröffnet und ist danach zu den Öffnungszeiten des Museums zugänglich. TPR
> 6.9., 18 Uhr, Naturkundemuseum und anschl. Di–So 10–18 Uhr

Tellavision
Als Antwort auf die ewige Frage des Veranstalters, was zur Hölle man aufs Plakat unter den Bandnamen schreiben soll, hat Tellavision sich für »Hardware Post Pop« entschieden. Die Ein-Frau-Band gebietet auf der Bühne in der Tat über reichlich Hardware, der sie einen ausgeklügelt bis auf die Knochen reduzierten Techno-Pop-Sound entlockt. Die Bässe ballern akzentuiert durchs Gerippe, die Klanginstallationen darum klingen nach Avantgarde, der Gesang darüber nach Pop: geschmeidig. KSC
> 6.9., 20 Uhr, Conne Island


Herbstrundgang
Wenn sich der Sommer dem Ende neigt, lädt die Spinnerei zum Rundgang. Dieses Mal gibt es nicht nur Malerei, sondern auch Skulpturen zu bewundern. Die Werkschauhalle präsentiert die »Neue Leipziger Schule« aus Privatbestand. Das benachbarte Kirowwerk zeigt Arbeiten von Ruprecht Geiger. Vater Willi lehrte an der Leipziger Kunstakademie, wurde im Frühjahr 1933 entlassen und seine Werke verbannte man als »entartet« aus dem Museumsbestand. So bietet das Wochenende eine bunte Mischung aus dem Heute und dem Gestern. BSC
> 7.9., 11 Uhr, Baumwollspinnerei

PeterLicht
Im vergangenen Jahr veröffentlichte PeterLicht »Wenn wir alle anders sind« und packte sich diesmal sogar selbst aufs Cover – bunt und verfremdet zwar, aber in voller Gänze. Die Texte bleiben existenziell-assoziativ. Die Musik ist auch nach wie vor Pop, allerdings über die Alben breiter geworden. Mit Ausflügen in Folk, Low-Fi Synthie oder in klassischer Bandbesetzung. Richtig: Band. Mit der tritt er nämlich mittlerweile auf. Anfangs noch als die Band ohne Kopf bezeichnet, dürfte sie beim Auftritt heute aber durchaus Gesicht zeigen. KPE
> 7.9., 20 Uhr, Parkbühne Geyserhaus

Clubnacht Reopening
Irgendwann ist auch der hinterste Acker zertrampelt und das letzte Open Air von der Staatsmacht aufgelöst worden. Die ganze Frischluft macht einen sowieso rammdösig in der Birne: Zeit, dass diese verdammte Sommerpause endlich aufhört. Samstag, den Siebten, bläst das Institut zur großen Attacke auf die neue Saison, am Start ist die versammelte Garde der partyerprobten Haus-DJs, zu Gast ist der House-DJ Muallem und sorgt für frischen Wind in der stickigen Luft. KSC
> 7.9., 23.59 Uhr, Institut für Zukunft


»Mein Leben mit Amanda«
David ist Anfang 20, driftet durch sein Leben, als er sich plötzlich um seine siebenjährige Nichte Amanda kümmern und Verantwortung übernehmen muss. Behutsam erzähltes Drama von Mikhaël Hers (»Dieses Sommergefühl«). Am Sonntag Preview in den Passage Kinos (mit Crèmetörtchen zur Kinokate) und ab 12. September regulär im Kino. LTU
> 8.9., 16 Uhr, Passage Kinos

Max-Pechstein-Förderpreis
Pechstein, 1881 in Zwickau geboren, steht Pate für den Preis, der in diesem Jahr zum neunten Mal an junge Künstler vergeben wird. Aus Leipzig stammten bisher einige Sieger. 2019 kommen die Auserwählten aus allen Himmelsrichtungen und das Museum möchte durch die Kunstwerke Debatten entfachen. Grund genug, um Zwickau mal wieder einen Besuch abzustatten und sich auch die Werke vom Namensgeber anzusehen. Zum Beispiel zu der Museumsführung diesen Sonntag. BSC
> 8.9., 15 Uhr, Kunstsammlungen Zwickau

Kommentieren

Dein Kommentar

Keine Kommentare