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Solastalgia

Für die Spielebranche hat der Klimawandel zwei Dimensionen

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Computerspiele können einen pädagogischen Ansatz haben, Aufklärung zu den Folgen des Klimawandels macht da keine Ausnahme. Zwischen dem Medium und der Ökologie gibt es jedoch weitere Zusammenhänge, denen sich der Autor Lewis Gordon auf vice.com in einem Feature ausführlich widmet. Das ist keine leichte Kost, aber trotzdem interessant. Denn Lewis zufolge umfasst die Verantwortung der […]

Computerspiele können einen pädagogischen Ansatz haben, Aufklärung zu den Folgen des Klimawandels macht da keine Ausnahme. Zwischen dem Medium und der Ökologie gibt es jedoch weitere Zusammenhänge, denen sich der Autor Lewis Gordon auf vice.com in einem Feature ausführlich widmet. Das ist keine leichte Kost, aber trotzdem interessant. Denn Lewis zufolge umfasst die Verantwortung der Branche zwei Dimensionen.

Auf der einen Seite stehen die Geschichten, Welten und Haltungen der Titel. Darüber hinaus gibt es durch den Ressourcenverbrauch bei der Entwicklung der Spiele aber auch einen direkten ökologischen Einfluss. Der Autor beruft sich des Öfteren auf den Philosophen Glenn Albrecht, der mit dem Begriff »Solastalgia« arbeitet. Er bezeichnet eine Form der mentalen Bestürzung, hervorgerufen durch mannigfaltige Umweltveränderungen.

Übrigens befassen sich laut Lewis insbesondere Indie-Titel mit dem Klimawandel, große Spielefirmen missbrauchen ihn immerhin als Background für postapokalyptische Spielewelten. Das ändert zwar nichts, aber so kann man sich ja schon mal an die Zukunft gewöhnen.

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